©

Buki Shiff

©
Buki Shiff wurde in Israel geboren und studierte an der Universität von Tel Aviv. Sie ist als Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater, Film, Fernsehen und Oper in Israel, Europa und in den USA tätig. Regelmäßig arbeitet sie mit Regisseuren, wie Barrie Kosky, David Alden, Richard Jones und Robert Carsen zusammen. Als Kostümbildnerin war sie u. a. an den Opernhäusern von Mailand, Berlin, London, Paris, Wien, San Francisco, Barcelona, Köln, Tel Aviv, Zürich und Madrid engagiert. 2006 wurde sie in Tel Aviv als Bühnen- und Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet. 2013 wurde sie bei den International Opera Awards zur besten Kostümbildnerin gekürt. Zudem sind Werke von ihr in Kunstausstellungen in Israel und Europa zu sehen. An der Bayerischen Staatsoper entwarf sie das Kostümbild u. a. für Les Contes d’Hoffmann, La Calisto und Semiramide. Des Weiteren entwickelte sie die Kostümbilder für Inszenierungen wie Sweeney Todd (Tel Aviv), Der fliegende Holländer (Staatsoper Unter den Linden), Lulu (English National Opera) und Wozzeck (Welsh National Opera). Sie gastierte wiederholt an der Komischen Oper Berlin und war verantwortlich für Kostümbilder bei Produktionen wie Die Nase in Zusammenarbeit mit Barrie Kosky.

Stand: Dezember 2025

Magazin

30. April 2026
Im letzten Teil der Oper tritt eine Anspielung auf Donald Trump auf, doch wird er nicht wörtlich als er selbst dargestellt, sondern durch Mutanten verkörpert, die sich seiner Slogans und der Sprache der Selbstinszenierung bedienen.
Auf sehr treffende Weise zeichnet Olga Neuwirth hier ein Bild des gegenwärtigen Populismus und Nationalismus. Sie zeigt, wie gefährlich Politik wird, wenn sie sich in ein Spektakel verwandelt und beginnt, auf gesellschaftlicher Angst sowie auf der Ausgrenzung anderer zu basieren.

Regisseurin Ewelina Marciniak über ihre Neusinszinierung von Olga Neuwirths Oper Orlando, in: Corinna Kolbe: Abgesang auf das Patriarchat, Tagesspiegel Spielzeit von 24.04.2026
#KOBOrlando