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Solistin - Sopran

Al­ma Sa­dé

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In dieser Stadt und an diesem Haus möchte ich singen!
Im Ensemble der Komischen Oper
Berlin seit 2014.

HEIMAT
Tel Aviv/Israel

STUDIUM
Mannes College of Music New York
Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein
1. Von welcher Opernfigur hast du am meisten gelernt (und was)?
Ich habe viel von Hodel aus Anatevka gelernt. Sie ist eine Figur, deren Hoffnung unglaublich stark ist, obwohl sie es nicht leicht hat. Ich habe von ihr gelernt, wie wichtig es ist, an Liebe und Freiheit festzuhalten, auch wenn man sich in Zeiten der Unsicherheit befindet. Sie bleibt mir deshalb so nahe, weil sie trotz aller Traditionen den Mut findet, ihre eigenen Wege zu gehen.

2. Was singst du, wenn niemand hinhört?
Am liebsten etwas von den Beatles, Sarah Vaughan oder Rufus Wainwright!

3. Welchen Beruf hättest du heute, wenn du nicht Sängerin geworden wärst?
Entweder Psychotherapeutin, Schriftstellerin oder Apothekerin.

4. Welches Kunsterlebnis hat für dich alles verändert?
Jedes Mal, wenn ich mit Barrie Kosky zusammenarbeite, verändert sich alles!

5. Was machst du nach der Vorstellung?
Nach der Vorstellung gehe ich gern in die Schillerklause nebenan oder direkt zu meinen Kindern nach Hause.

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

4. September 2026

Archaisches Elementartheater

Mich fasziniert, wie Reimann mit diesen zeitlosen Themen des Stoffs umgeht: eine dysfunktionale heteronormative Familie als Metapher für die ganze Welt, Macht, Machtmissbrauch, Krieg, Wahnsinn. In Lear geht es um enge zwischenmenschliche Beziehungen. Deshalb konzentriere ich mich auf die Körper, die Emotionen, die Stimmen. […] Es wird ein archaisches Elementartheater: konzentriert, ohne Schnickschnack. Der Hangar 4 ist das Bühnenbild. Wenn nur zwei Menschen in Hysterie und voller Angst über diese große Fläche laufen – das alleine ist schon Theater.
#KOBLear
10. Mai 2026
Unserer Touren hinter die Bühne der Komischen Oper Berlin zeigen unseren Gästen, welche Detailliebe hinter jeder Arbeit steckt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen auf unseren Führungen Kultur erst richtig zu schätzen lernen – weil sie sehen, wie viel Herzblut und Überlegung in jedes Detail fließt, wenn aus Darsteller:innen Bühnenfiguren werden. Das liebe ich an meinen Job.