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Ul­rike Hel­zel

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Als Kind hätte Ulrike Helzel nie gedacht, dass sie einmal beruflich auf der Bühne stehen würde. Sie spielte zwar Klavier, aber der Gedanke, ihr Hobby zum Beruf zu machen, kam ihr nicht in den Sinn. Ihre Eltern waren beide musikbegeistert, aber Theater spielte in ihrem Leben kaum eine Rolle. Dennoch blieb ihr ein bestimmtes Stück, der Vetter aus Dingsda, welches sie einmal als Kind am Theater Magdeburg gesehen hatte, in Erinnerung: »Die gesungenen Stücke fand ich schrecklich, aber den gesprochenen Texten konnte ich gerade noch folgen.«
seit 2024/25 Mitglied des Ensembles der Komischen Oper Berlin

HEIMAT
Magdeburg

STUDIUM
Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy«

PREISE
2. Preis beim Internationalen Antonin-Dvořák-Gesangswettbewerb in Karlovy Vari 1990
Händel-Förderpreis der Stadt Halle
Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

30. April 2026
Im letzten Teil der Oper tritt eine Anspielung auf Donald Trump auf, doch wird er nicht wörtlich als er selbst dargestellt, sondern durch Mutanten verkörpert, die sich seiner Slogans und der Sprache der Selbstinszenierung bedienen.
Auf sehr treffende Weise zeichnet Olga Neuwirth hier ein Bild des gegenwärtigen Populismus und Nationalismus. Sie zeigt, wie gefährlich Politik wird, wenn sie sich in ein Spektakel verwandelt und beginnt, auf gesellschaftlicher Angst sowie auf der Ausgrenzung anderer zu basieren.

Regisseurin Ewelina Marciniak über ihre Neusinszinierung von Olga Neuwirths Oper Orlando, in: Corinna Kolbe: Abgesang auf das Patriarchat, Tagesspiegel Spielzeit von 24.04.2026
#KOBOrlando