Ilya Shagalov
Ilya Shagalov ist Video-Designer und Multimedia-Künstler. Er begann seine künstlerische Laufbahn am Moskauer Kunsttheater und entwickelte sich schnell zu einem der innovativsten Videokünstler im zeitgenössischen Musiktheater. Seit 2008 gestaltet er Videoproduktionen für führende Opernhäuser und Festivals in Europa, darunter die Staatsoper Stuttgart, die Hamburgische Staatsoper und das Opernhaus Zürich. Seine langjährige künstlerische Partnerschaft mit Kirill Serebrennikov führte zu wegweisenden Produktionen wie Così fan tutte in Zürich und Berlin, Nabucco in Hamburg sowie Salome in Stuttgart.
An der Komischen Oper Berlin zeichnet er für die Videoproduktion von Il barbiere di Siviglia (2016) und Le nozze di Figaro (2024) verantwortlich. Shagalovs Arbeit verbindet modernste Technologie mit emotionaler Tiefe und erzählerischer Kraft. Seine multimedialen Installationen, die häufig Themen wie Erinnerung, Identität und Widerstandsfähigkeit erforschen, wurden unter anderem am Gogol-Center in Moskau und bei der Ruhrtriennale gezeigt.
Als Regisseur realisierte er eigene Projekte am Théâtre des 2 Rives (Normandie) und am Vene Teater (Estland). 2024 gestaltet er neben Le nozze di Figaro an der Komischen Oper Berlin auch die Videoproduktionen für Don Carlo an der Wiener Staatsoper und LEGENDE bei der Ruhrtriennale.
Nächste Termine und Besetzung
Magazin
26. Juni 2026
Ambur Braid für DER FAUST nominiert
Ambur Braid ist für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert in der Kategorie »Darsteller:in Musiktheater«. Ihr eindrucksvolles Rollendebüt als Katerina Lwowna Ismailowa in Barrie Koskys Lady Macbeth von Mzensk sei jederzeit authentisch, ziehe das Publikum in ihren Bann, fordere zum Miterleben und Mitleiden heraus – niemand im Saal bliebe teilnahmslos zurück, lobt die Jury Ambur Braids stimmliche Wucht und ihre starke Bühnenpräsenz:
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
»In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.« Jury-Begründung
22. Juni 2026
Paradies und Abgrund
Von lautem Flehen, sanfter Trauer und dem viel zu frühen Abschied im französischem Chorkonzert Sacre Chor
#KOBSiKo
9. Juni 2026
Gepflegte Beatmusik
Die DDR-Unterhaltungsmusik zwischen Freiheit und Lenkung
#KOBMokkaHits
8. Juni 2026
»Man muss sich die Begriffe zurückholen«
Regisseur Axel Ranisch und Musikalischer Leiter Adam Benzwi über DDR-Unterhaltung, Friedenssehnsucht und die Revue als Form der Erinnerung in Mokka-Hits und Milchbar-Träume
#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
»Eine Gratwanderung aus nostalgischem Schmelz, schräger Persiflage und melodramatischen Tönen: Axel Ranischs Revue ist eine Umarmung der DDR-Musik, die seinem begeisterten künstlerischen Naturell entspricht. Eine Verklärung ist sie aber nicht. Die Nostalgie, die einen beim Anblick der Sixties-Hotpants des Balletts befällt, die ist kein exklusives DDR-Gefühl, sie ist in dieser abgründigen Retroshow universell.«
Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 15.06.2026
Revue »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«: Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren
Revue »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«: Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren
#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
»Der Soundtrack der DDR… hinreißend arrangiert, inszeniert und choreografiert. Und die Solisten geben alles, allen voran Gisa Flake und Maria-Danaé Bansen, die schon im »Messeschlager Gisela« brillierten. Aber werden auch die »Mokka-Hits« ein Sommerschlager? Darüber wird nach der Uraufführung noch vor Ort kräftig diskutiert. Aber genau das hatten Ranisch und Benzwi mit ihrer Revue ja im Sinn.«
Peter Zander, Berliner Morgenpost, 15.06.2026
Der Soundtrack der DDR: »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«
Der Soundtrack der DDR: »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«
#KOBMokkaHits
