Solistin - Mezzosopran
Karolina Gumos
Zitat einfügen oder Element löschen - EN nicht vergessenIch brauche die Natur zum Atmen.
Im Ensemble der Komischen Oper
Berlin seit 2006. 2022 zur Berliner
Kammersängerin ernannt.
HEIMAT
Gdynia / Polen
STUDIUM
Akademia Muzyczna in Poznan (Wojciech Maciejowski)
Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin (Anneliese Fried)
Berlin seit 2006. 2022 zur Berliner
Kammersängerin ernannt.
HEIMAT
Gdynia / Polen
STUDIUM
Akademia Muzyczna in Poznan (Wojciech Maciejowski)
Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin (Anneliese Fried)
PREISE
Ada-Sari-Gesangswettbewerb, Kammeroper Schloss Rheinsberg
WICHTIGE DIRIGENTEN
Peter Schneider
Friedemann Layer
Stefan Soltesz
Michael Boder
Michael Hofstetter
Ion Marin
Pedro Halffter
Sebastian Weigle
WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Willy Decker
Stefan Herheim
Heiner Goebbels
Hans Neuenfels
Barrie Kosky
Marco Arturo Marelli
Christine Mielitz
Udo Samel
Beverly Blankenship
Lucas Kindermann
Andreas Homoki
Sebastian Baumgarten
VORHERIGE ENGAGEMENTS
Theater Dortmund
Staatstheater Braunschweig
WICHTIGE PARTIEN AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Rosina (Il barbiere di Siviglia
Idamante (Idomeneo)
Prinz Orlofsky (Die Fledermaus)
Hänsel (Hänsel und Gretel)
Le Prince Charmant (Cendrillon)
Arsamenes (Xerxes)
Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg)
Dorabella (Così fan tutte)
Titelpartie in Carmen
Orest (Die schöne Helena)
Donna Elvira (Don Giovanni)
Kasturbai (Satyagraha)
Octavian (Der Rosenkavalier)
Smeraldine (Die Liebe zu drei Orangen)
Zweite Dame (Die Zauberflöte)
Ino (Semele)
Mrs. Meg Page (Falstaff)
Juno (Orpheus in der Unterwelt)
Jokaste (Œdipe)
Varvara (Katja Kabanowa)
La muse/La mère d’Antonia (Les contes d’Hoffmann)
WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Sextus (La clemenza di Tito)
Ottavia (L’incoronazione di Poppea)
Fenena (Nabucco)
Rosmira (Partenope)
Cherubino (Le nozze di Figaro)
Titelpartie in Julie
Mahler: Das Lied von der Erde
Verdi: Requiem
AUSFLÜGE
Semperoper Dresden
Hamburgische Staatsoper
Teatro de La Maestranza Sevilla
Oper Frankfurt
CC Lissabon
Deutsche Oper Berlin
Ruhrtriennale
Münchener Opernfestspiele
Lutosławski-Festival Warschau
Händelfestspiele Karlsruhe
Berliner Philharmonie
Gran Teatre del Liceu Barcelona
Ungarische Staatsoper
Edinburgh International Festival
1. Von welcher Opernfigur hast du am meisten gelernt (und was?)
Technisch gesehen vom Oktavian aus dem Rosenkavalier. Neben der innigen Liebe, mit der ich die Figur gesungen habe, war es für mich eine wunderbare Lektion darin, meine Kräfte einzuteilen, ohne die Euphorie eindämmen zu müssen.
Aus charakterlicher Sicht: Die kompromisslose Selbstbestimmung der Carmen ließ mich auf der Bühne immer freier atmen – selbst noch im Sterben … ; )
2. Was singst du, wenn niemand hinhört?
Im Moment summe ich gern mit Johnny Hartman oder Chet Baker. Doch das ändert sich ständig, da ich es liebe, zwischen den Genres zu wandern und mich immer wieder neu begeistern zu lassen.
3. Welchen Beruf hättest du heute, wenn du nicht Sängerin geworden wärst?
Ich empfinde große Dankbarkeit für meinen Beruf, der sich aus vielen Momentaufnahmen zusammensetzt.
Wenn ich jedoch etwas Dauerhafteres wählen müsste – etwas, das „bleibt“ –, würde mich die Filmregie reizen: Nuancen und Stimmungen herausarbeiten, Spannung verdichten, Zeit gestalten. Das könnte mir große Freude bereiten.
4. Welches Kunsterlebnis hat für dich alles verändert?
Die stärksten künstlerischen Erfahrungen schenkt mir die größte aller Künstlerinnen: die Natur. Ihr extravaganter und unerschöpflicher Einfallsreichtum – im Kleinsten wie im Größten – relativiert vieles und inspiriert mich immer wieder neu.
5. Was machst du nach der Vorstellung?
Nach der Vorstellung beginnt für mich meist noch ein kleiner Epilog: Ich begebe mich in die Hände der Deutschen Bahn.
Manchmal übertrifft die Heimreise also an dramaturgischen Wendungen, Kunstpausen und der Länge der „Aufführung“ sogar meine eigene Vorstellung.
Es bleibt also spannend...
Technisch gesehen vom Oktavian aus dem Rosenkavalier. Neben der innigen Liebe, mit der ich die Figur gesungen habe, war es für mich eine wunderbare Lektion darin, meine Kräfte einzuteilen, ohne die Euphorie eindämmen zu müssen.
Aus charakterlicher Sicht: Die kompromisslose Selbstbestimmung der Carmen ließ mich auf der Bühne immer freier atmen – selbst noch im Sterben … ; )
2. Was singst du, wenn niemand hinhört?
Im Moment summe ich gern mit Johnny Hartman oder Chet Baker. Doch das ändert sich ständig, da ich es liebe, zwischen den Genres zu wandern und mich immer wieder neu begeistern zu lassen.
3. Welchen Beruf hättest du heute, wenn du nicht Sängerin geworden wärst?
Ich empfinde große Dankbarkeit für meinen Beruf, der sich aus vielen Momentaufnahmen zusammensetzt.
Wenn ich jedoch etwas Dauerhafteres wählen müsste – etwas, das „bleibt“ –, würde mich die Filmregie reizen: Nuancen und Stimmungen herausarbeiten, Spannung verdichten, Zeit gestalten. Das könnte mir große Freude bereiten.
4. Welches Kunsterlebnis hat für dich alles verändert?
Die stärksten künstlerischen Erfahrungen schenkt mir die größte aller Künstlerinnen: die Natur. Ihr extravaganter und unerschöpflicher Einfallsreichtum – im Kleinsten wie im Größten – relativiert vieles und inspiriert mich immer wieder neu.
5. Was machst du nach der Vorstellung?
Nach der Vorstellung beginnt für mich meist noch ein kleiner Epilog: Ich begebe mich in die Hände der Deutschen Bahn.
Manchmal übertrifft die Heimreise also an dramaturgischen Wendungen, Kunstpausen und der Länge der „Aufführung“ sogar meine eigene Vorstellung.
Es bleibt also spannend...
Nächste Termine und Besetzung
Magazin
18. September 2026
Im Untergang gefangen
Ein Gespräch mit Bühnenbildnerin Rebecca Ringst über ihre Ausstattung zu Aribert Reimanns Lear im Hangar und dass sich Weite und Beklemmung keineswegs widersprechen
#KOBLear
17. September 2026
»Die musikalische Leitung hat Nicholas Carter, und der weiß wirklich mit dieser Musik umzugehen an diesem Ort. Großes Orchester, aber es gibt noch mal eine eigene Bühne für das Schlagwerk… Das hat dieser Musik eine treibende, eine energische Kraft gegeben. Mich hat es musikalisch unglaublich mitgerissen… das ist ungeheuer aufregende Musik. Und das hat diesen Abend wirklich getragen, zweieinhalb Stunden lang...
Das Besondere an den Barrie Kosky-Inszenierungen ist, dass er auch schauspielerisch mit den Sängerinnen und Sängern grandios arbeitet. Das Stück könnte unglaublich düster und deprimierend und trist sein. Und das ist es auch. Es ist ein deprimierender Abend, aber Kosky schafft es, da Humor reinzubringen. Er schafft es, groteske Elemente auszuspielen, emotional sehr stark. Musikalisch wie inszenatorisch ein herausragender Abend.«
Das Besondere an den Barrie Kosky-Inszenierungen ist, dass er auch schauspielerisch mit den Sängerinnen und Sängern grandios arbeitet. Das Stück könnte unglaublich düster und deprimierend und trist sein. Und das ist es auch. Es ist ein deprimierender Abend, aber Kosky schafft es, da Humor reinzubringen. Er schafft es, groteske Elemente auszuspielen, emotional sehr stark. Musikalisch wie inszenatorisch ein herausragender Abend.«
André Mumot, DLF Kultur – Fazit, 16.09.2026
Oper im Hangar: Barrie Kosky inszeniert Aribert Reimanns »Lear« in Berlin
Oper im Hangar: Barrie Kosky inszeniert Aribert Reimanns »Lear« in Berlin
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«
#KOBLear
17. September 2026
Goneril ist, wie alle Frauen, die ich spiele, ein Produkt ihrer Außenwelt. Sie wurde nicht kalt und grausam geboren. Geformt wurde sie durch ein Leben voller emotionaler Vernachlässigung und durch ein tiefes Verlangen danach, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Sie verhält sich wie ein Mann – und dass sie dafür von allen so verabscheut wird, sagt für mich sehr viel aus.
Ihre Kälte und ihre Selbstbeherrschung sind ihre Rüstung. […] Barrie Kosky und ich waren uns beide von Anfang an einig, dass Goneril eine weitaus interessantere Figur ist, als man ihr häufig zugesteht.
Ihre Kälte und ihre Selbstbeherrschung sind ihre Rüstung. […] Barrie Kosky und ich waren uns beide von Anfang an einig, dass Goneril eine weitaus interessantere Figur ist, als man ihr häufig zugesteht.
Rosie Altridge über ihre Rollespiel als Goneril in Barrie Koskys Lear, in: Interview für ioco.de
#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
