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Dramaturg

Da­niel An­drés Eb­er­hard

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Daniel Andrés Eberhard studierte Musikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre im Bachelor sowie Musikwissenschaft im Master an der Humboldt-Universität zu Berlin. Erste Erfahrungen in der Operndramaturgie sammelte er bereits während seines Studiums an der Staatsoper Berlin sowie an der Komischen Oper Berlin.

Darüber hinaus arbeitete er von 2014–2022 als Rezensent für die Internetseite klassik.com. Seine berufliche Laufbahn begann 2021 in der Dramaturgie-Abteilung der Ludwigsburger Schlossfestspiele, wo er die digitale Transformation des Festivals wesentlich unterstützte und eigene Video-Einführungsformate etablierte.
Zuletzt war er von 2022–2024 als Dramaturg an der Oper Dortmund tätig. Hierbei arbeitete er u. a. mit Regisseur:innen wie Martin G. Berger (Nixon in China), Nikolaus Habjan (Die Zauberflöte und Orpheus in der Unterwelt), Emily Hehl (Deutsche Erstaufführung von La Montagne Noire) und Cordula Däuper (Uraufführung von Die Reise zu Planet 9).

Seit der Spielzeit 2024/25 ist er Dramaturg an der Komischen Oper Berlin.

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

30. April 2026
Im letzten Teil der Oper tritt eine Anspielung auf Donald Trump auf, doch wird er nicht wörtlich als er selbst dargestellt, sondern durch Mutanten verkörpert, die sich seiner Slogans und der Sprache der Selbstinszenierung bedienen.
Auf sehr treffende Weise zeichnet Olga Neuwirth hier ein Bild des gegenwärtigen Populismus und Nationalismus. Sie zeigt, wie gefährlich Politik wird, wenn sie sich in ein Spektakel verwandelt und beginnt, auf gesellschaftlicher Angst sowie auf der Ausgrenzung anderer zu basieren.

Regisseurin Ewelina Marciniak über ihre Neusinszinierung von Olga Neuwirths Oper Orlando, in: Corinna Kolbe: Abgesang auf das Patriarchat, Tagesspiegel Spielzeit von 24.04.2026
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