Solistin - Sopran
Penny Sofroniadou
Im Ensemble der Komischen Oper
Berlin seit 2022.
HEIMAT
Drama/Griechenland
STUDIUM
Aristotle University of Thessaloniki
Hochschule für Musik Würzburg
Hochschule für Musik und Tanz Köln
Berlin seit 2022.
HEIMAT
Drama/Griechenland
STUDIUM
Aristotle University of Thessaloniki
Hochschule für Musik Würzburg
Hochschule für Musik und Tanz Köln
WETTBEWERBE/PREISE
Gemeinsamer Preis der Deutschen Oper Berlin, Komischen Oper Berlin und Staatsoper Unter den Linden beim Bundeswettbewerb Gesang 2018
Preis des WDR Funkhausorchesters bei der International Music Competition Cologne
Endrunde bei Neue Stimmen 2019
VORHERIGE ENGAGEMENTS
Theater Krefeld und Mönchengladbach
Theater Hagen
WICHTIGE STATIONEN
Theater Aachen
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
Theater Dortmund
Aalto-Theater Essen
Deutsche Oper am Rhein
Oper Bonn
WICHTIGE PARTIE AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Nannetta (Falstaff)
Sopran-Partie (MESSIAS)
Susanna (Le nozze di Figaro)
Musetta (La Bohème)
Fiordiligi (Così fan tutte)
Gretel (Hänsel und Gretel)
ANDERSWO
Pamina/1. Dame (Die Zauberflöte)
Amore/Euridice (Orfeo ed Euridice)
Lauretta/Nella (Gianni Schicchi)
Anna (Nabucco)
Sœur Constance (Dialogues des Carmélites)
Xenia (Boris Godunow)
Adina (L’elisir d’amore)
Silvia (L’isola disabitata)
Miss Jessel (The Turn of the Screw)
Gretel (Hänsel und Gretel)
Zeitel (Anatevka)
Blumenmädchen (Parsifal)
Concepción (L’heure espagnole)
Suor Genovieffa (Suor Angelica)
Angelica (Orlando paladino)
Kate Pinkerton (Madama Butterfly)
Titelpartie in Das Tagebuch der Anne Frank
Nächste Termine und Besetzung
Magazin
12. Juni 2026
Es ist ein politischer Abend geworden – ein Abend, der hoffentlich sehr viel mit unserer heutigen Zeit zu tun hat. Adam Benzwi und ich haben uns bei allen Texten, bei allen Musikstücken immer gefragt: Welche Bögen können wir ins Heute schlagen? Mokka-Hits und Milchbar-Träume bringt deutsch-deutsche Geschichte auf die Bühne – als einen Abend, der unterhaltend ist, aber auch nachdenklich macht mit einer Prise Melancholie.
Regisseur Axel Ranisch im Interview mit Deutschlandfunk Kultur am 8. Juni 2026
#KOBMokkaHits
9. Juni 2026
Gepflegte Beatmusik
Die DDR-Unterhaltungsmusik zwischen Freiheit und Lenkung
#KOBMokkaHits
8. Juni 2026
»Man muss sich die Begriffe zurückholen«
Regisseur Axel Ranisch und Musikalischer Leiter Adam Benzwi über DDR-Unterhaltung, Friedenssehnsucht und die Revue als Form der Erinnerung in Mokka-Hits und Milchbar-Träume
#KOBMokkaHits
17. Mai 2026
So überzeugend Alma Sadé als Erzählerin fungiert, schreitet Ema Nikolovska als Orlando mit imponierender Sicherheit alle vokalen Dimensionen ihrer Rolle aus! Die beiden führen ein Ensemble an, das sich für diese Produktion vehement ins Zeug legt. Herausragend: der Counter Eric Jurenas als Schutzengel, Anna Nekhames als Sasha, Günter Papendell als Shelmerdine bzw. Greene und als Putto der Tölzer Knabenchor Solist Benedikt Siewert und natürlich non-binary Performer Kevin(a) Taylor als Orlandos (kämpferisches) Kind.
Joachim Lange, NMZ, 17.05.2026
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
Im Klangwunderland – Olga Neuwirths »Orlando« an der Komischen Oper Berlin
#KOBOrlando
12. Mai 2026
Vita von Virginia
Stellen Sie sich vor, Sie verlieren Ihr Zuhause, nur weil Sie zur falschen Zeit als Frau geboren wurden. Vita Sackville-West kannte diesen Schmerz: Knole House, ihr geliebtes Elternhaus, ging an ihren Onkel – weil die Erbfolge nur Männer zuließ. Doch aus diesem Verlust entstand etwas Unsterbliches: Virginia Woolf, fasziniert von Vitas aristokratischer Aura, ihren „schönen Beinen“ und ihrem androgynen Charme, schenkte ihr stattdessen ein Buch: Orlando. Eine (fiktive) Biografie, die kein Geschlecht kennt, keine Zeit – und die bis heute als der „längste und bezauberndste Liebesbrief der Literatur“ gilt. Eine Einführung zur gleichnamigen Oper von Olga Neuwirth über ein Herrenhaus mit 365 Zimmern, eine Frau, die zum Mann wurde – und ein Liebesbrief, der die Literaturgeschichte veränderte.
#KOBOrlando
11. Mai 2026
Natur und Erwartung
Eine Eiche stürzt um, wenn das Herz bricht. Aus ihrem Holz wächst etwas Neues. So erzählt Regisseurin Ewelina Marciniak von Veränderung in ihrer Inszenierung Orlando: nicht als Skandal, sondern als Natur. Als etwas, das einfach geschieht — im Körper, in der Geschichte, auf der Bühne. Doch das so Selbstverständliche stetigen Wandels zu einem Leben in Vielfalt ist mehr denn je bedroht: 2019 wirkte Olga Neuwirths Oper Orlando noch wie eine albtraumhafte Warnung vor einer Realität, die längst eingetreten ist: der wütende, von Rechtspopulisten angetriebene Mob ist kein Fantasiebild mehr. An der Komischen Oper Berlin kämpft Virginia Woolfs unsterbliche Figur Orlando deshalb immer noch gegen unzeitgemäße Fragen: Wer darf über sich sprechen, wer darf wen lieben, wer darf sich verändern — ohne sich dafür erklären zu müssen?
#KOBOrlando
