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Stacey Hardy

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Stacy Hardy ist Autorin, Forscherin und Herausgeberin, deren Arbeit die Schnittstellen von Verkörperung, Individuum und Gesellschaft erforscht. Sie ist Autorin der Kurzgeschichtensammlungen Because the Night (Pocko, 2015) und An Archaeology of Holes (Rot-Bo-Krik, Paris 2022; Bridge Books, Chicago 2023), und Co-Autorin von The Breathers zusammen mit Daniel Borzutzky. Ihre von der Kritik gefeierten Stücke und preisgekrönten Libretti wurden weltweit an Veranstaltungsorten und Festivals wie dem Festival d’Aix-en-Provence in Frankreich und dem Royal Opera House in London aufgeführt. Hardy ist Dozentin für Kreatives Schreiben an der Wits University, Redakteurin der panafrikanischen Plattform Chimurenga, Partnerin der afrikanischen Kreativschreib-Lehrinitiative Saseni und Gründerin von Ukuthula, einem Projekt, das neue Texte aus und gegen geschlechtsspezifische Gewalt entwickelt.

Stand: Januar 2026

Magazin

30. April 2026
Im letzten Teil der Oper tritt eine Anspielung auf Donald Trump auf, doch wird er nicht wörtlich als er selbst dargestellt, sondern durch Mutanten verkörpert, die sich seiner Slogans und der Sprache der Selbstinszenierung bedienen.
Auf sehr treffende Weise zeichnet Olga Neuwirth hier ein Bild des gegenwärtigen Populismus und Nationalismus. Sie zeigt, wie gefährlich Politik wird, wenn sie sich in ein Spektakel verwandelt und beginnt, auf gesellschaftlicher Angst sowie auf der Ausgrenzung anderer zu basieren.

Regisseurin Ewelina Marciniak über ihre Neusinszinierung von Olga Neuwirths Oper Orlando, in: Corinna Kolbe: Abgesang auf das Patriarchat, Tagesspiegel Spielzeit von 24.04.2026
#KOBOrlando