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Lou­lou Ha­me­leers

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Loulou Hameleers ist Sängerin, Schauspielerin, Theatermacherin und Regisseurin und sie hat das Bedürfnis und die Freude, all das zu kombinieren.
Sie ist eine virtuose und vielseitige Sängerin. Von Klassik über Pop und Musical bis hin zu Grunzgeräuschen kann sie alles singen und liebt es, sich darin zu messen. Auf der Bühne fühlt sie sich grenzenlos und frei, sowohl als Sängerin als auch als Schauspielerin, und sie liebt es dirigiert zu werden, möchte aber immer auch mitreden.
Loulou Hameleers ist Teil des Musik- und Performancekollektivs CLUB GEWALT. Im Kollektiv kreieren, komponieren, produzieren und führen sie ihre eigenen Werke auf, bei denen die Musik immer der Anfang, die Mitte und das Ende ist.
Loulou ist auch die Frontfrau der radikal-feministischen Punkband Herr Hamsterfleisch. Ihre Konzerte sind voller Humor, Absurdität und Emotionen, darüber hinaus feiern sie die Frauen.
Seit ein paar Jahren ist sie als Coach und Regisseurin tätig. Mit De Amazones hat sie Wie de f*ck heeft dit gedaan?! erarbeitet und mit Daniëlle Deddens das Stück Nora.
Außerdem ist sie die begeisterte Chorleiterin des CLUB GEWALT Chores.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin