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Kathrin Liess

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Kathrin K. Liess studierte Germanistik und Anglistik in Graz sowie an der University of Bristol, England. Sie arbeitet als Autorin, Produktionsleitung, Lektorin und Übersetzerin. Sie übersetzte u. a. Stücke für das Schauspielhaus Graz, das Staatstheater Mainz und die Ruhrtriennale. Lesungen führten sie u. a. an das Literaturhaus Graz, das Forum Stadtpark sowie zur Lettrétage Berlin. Gemeinsam mit dem Autor:innenkollektiv »Die Plattform« entwickelt sie Hörspiele, Audiowalks und multimediale Lesungsformate. Vorwiegend schreibt Liess für das Theater, ihre Stücke wurden am Staatstheater Mainz und dem Staatstheater Kassel uraufgeführt und zu zahlreichen Festivals eingeladen. Kathrin K. Liess arbeitet als Produktionsleitung für »peaches&rooster«, die Theaterkompanie von Jan-Christoph Gockel und Michael Pietsch.

Magazin

30. April 2026
Im letzten Teil der Oper tritt eine Anspielung auf Donald Trump auf, doch wird er nicht wörtlich als er selbst dargestellt, sondern durch Mutanten verkörpert, die sich seiner Slogans und der Sprache der Selbstinszenierung bedienen.
Auf sehr treffende Weise zeichnet Olga Neuwirth hier ein Bild des gegenwärtigen Populismus und Nationalismus. Sie zeigt, wie gefährlich Politik wird, wenn sie sich in ein Spektakel verwandelt und beginnt, auf gesellschaftlicher Angst sowie auf der Ausgrenzung anderer zu basieren.

Regisseurin Ewelina Marciniak über ihre Neusinszinierung von Olga Neuwirths Oper Orlando, in: Corinna Kolbe: Abgesang auf das Patriarchat, Tagesspiegel Spielzeit von 24.04.2026
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