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Nicholas Carter

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Der in Melbourne geborene Nicholas Carter, ehemaliger Principal Conductor des Adelaide Symphony Orchestra und ab der Spielzeit 2026/27 Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, arbeitete bereits mit Orchestern aus aller Welt zusammen. So dirigierte er unter anderem das Oslo Philharmonic Orchestra, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Münchner Rundfunkorchester oder das City of Birmingham Symphony Orchestra. In der Vergangenheit übernahm Carter die musikalische Leitung von Brett Deans Hamlet und Strauss’ Arabella an der Metropolitan Opera, Die Zauberflöte an der Staatsoper Dresden, Das Rheingold an der Staatsoper Stuttgart oder Tosca an den Bühnen Bern. Carter gastierte außerdem an Häusern wie der Wiener Staatsoper, der Oper Zürich, der Deutschen Oper Berlin und der Santa Fe Opera. Ab 2027 wird Carter ebenfalls beim Melbourne Symphony Orchestra als Chief Guest Conductor zu erleben sein. An der Komischen Oper Berlin dirigiert Nicholas Carter die Neuproduktion von Lear in der Regie von Barrie Kosky im Hangar 4 des Flughafens Tempelhof.

Stand: Juni 2026

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

4. September 2026

Archaisches Elementartheater

Mich fasziniert, wie Reimann mit diesen zeitlosen Themen des Stoffs umgeht: eine dysfunktionale heteronormative Familie als Metapher für die ganze Welt, Macht, Machtmissbrauch, Krieg, Wahnsinn. In Lear geht es um enge zwischenmenschliche Beziehungen. Deshalb konzentriere ich mich auf die Körper, die Emotionen, die Stimmen. […] Es wird ein archaisches Elementartheater: konzentriert, ohne Schnickschnack. Der Hangar 4 ist das Bühnenbild. Wenn nur zwei Menschen in Hysterie und voller Angst über diese große Fläche laufen – das alleine ist schon Theater.
#KOBLear
10. Mai 2026
Unserer Touren hinter die Bühne der Komischen Oper Berlin zeigen unseren Gästen, welche Detailliebe hinter jeder Arbeit steckt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen auf unseren Führungen Kultur erst richtig zu schätzen lernen – weil sie sehen, wie viel Herzblut und Überlegung in jedes Detail fließt, wenn aus Darsteller:innen Bühnenfiguren werden. Das liebe ich an meinen Job.