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Isa­iah Ro­bin­son

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Isaiah Robinson, Tenor, ist ein multitalentierter Musiker, der in Chicago in eine musikalische Familie hineingeboren wurde. Als Schauspieler war er 1991 in Steven Spielbergs Film Hook in der Rolle des Pockets zu sehen. Außerdem hat er als Kind in mehreren Radio- und Fernsehwerbespots mitgewirkt.

Als Sänger wurde er von seinen Eltern und seinen Geschwistern vor allem in der Kirche zum Singen ausgebildet. Er ist unteranderem mit den Barrett-Schwestern aufgetreten, Darius Brooks, Aretha Franklin, Ted Hearne, René Marie, den Brown-Schwestern, Twinkie Clark Terrell, Mavis Staples, Chaka Khan, Yo-Yo Ma, Chance the Rapper, Angela Davis, Jeff Morrow, Dennis DeYoung und Queen Latifah.

Robinson unterrichtet derzeit Künstler:innen für die Lookingglass Theatre Company, das City of Chicago After School Matters Program, Urban Gateways und für Privatschüler:innen im Raum Chicago. Er tritt auch mit dem Stu Hirsh Orchestra, der Silent Theatre Company sowie mit verschiedenen anderen Ensembles auf. Außerdem sang der herausragende Sänger bei der Amtseinführung von Rahm Emanuel als Bürgermeister von Chicago. Robinson leitet Workshops für den Chicago Children’s Choir, mit denen er auch auftritt. Als Musiker, Organist und Chorleiter arbeitet er im Life Center C.O.G.I.C. in Chicago, wo er seit mehr als 21 Jahren tätig ist.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin