© Jan Windszus Photography
Liebes Publikum,
am Ende einer Vorstellung unserer Kinderopern sehen Sie in den Gesichtern der jungen Besucher:innen, was Musiktheater bewirken kann: Es ist eine Begeisterung zu spüren, die für uns Theaterschaffende ein unglaubliches Geschenk ist. Für uns ist das der Grund, weshalb wir Musiktheater machen und lieben: weil das Publikum den Künstler:innen und die Künstler:innen dem Publikum Begeisterung schenken können.
Im Arbeitsalltag ist Theaterarbeit mitunter ein kleinteiliges Geschäft: Tagtäglich werden kleinere und größere Entscheidungen getroffen, die kleinere oder größere Auswirkungen auf die Inhalte und damit die Zukunft unseres Hauses haben. Die Einsparungen im Kulturetat machen uns dabei die Arbeit nicht leichter. Weniger ist nun mal weniger. Die Konsequenz sind weniger Neuproduktionen. Ein mutiges und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, bleibt für uns jedoch eine Selbstverständlichkeit: Die künstlerische Qualität darf nicht unter dem Spardruck leiden. Auch und vor allem in dem so reichhaltigen und nachgefragten Repertoire unserer Kinderopern erhalten wir das Angebot und bieten in der Saison 2026/27 allein 35 Vorstellungen für unser junges Publikum an.
Im Arbeitsalltag ist Theaterarbeit mitunter ein kleinteiliges Geschäft: Tagtäglich werden kleinere und größere Entscheidungen getroffen, die kleinere oder größere Auswirkungen auf die Inhalte und damit die Zukunft unseres Hauses haben. Die Einsparungen im Kulturetat machen uns dabei die Arbeit nicht leichter. Weniger ist nun mal weniger. Die Konsequenz sind weniger Neuproduktionen. Ein mutiges und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, bleibt für uns jedoch eine Selbstverständlichkeit: Die künstlerische Qualität darf nicht unter dem Spardruck leiden. Auch und vor allem in dem so reichhaltigen und nachgefragten Repertoire unserer Kinderopern erhalten wir das Angebot und bieten in der Saison 2026/27 allein 35 Vorstellungen für unser junges Publikum an.
Zu Beginn der Saison konzentrieren wir erneut alle Kräfte auf den Hangar in Tempelhof und zeigen eine Ikone des modernen Musiktheaters: Aribert Reimanns Lear in einer Inszenierung von Barrie Kosky! Nach einem unserer seltenen Ausflüge ins italienische Repertoire (Madama Butterfly in der Regie von Andrea Breth) und der Fortsetzung unserer Ausgrabungen im »Heiteren Musiktheater« der DDR (Bretter, die die Welt bedeuten) hat im Januar die erste in Berlin realisierte szenische Produktion von Karol Szymanowskis mystischer Oper Król Roger (Inszenierung von Evgeny Titov) Premiere. Im April steht ein Star der Komischen Oper Berlin im Rampenlicht eines eigens für sie geschriebenen Stücks mit dem zweideutigen Titel Cast a Diva: Dagmar Manzel gibt sich die Ehre. Enden wird die Saison mit einem Paukenschlag: Die Komische Oper Berlin produziert eine eigene Neuinszenierung von George Gershwins Porgy and Bess mit Generalmusikdirektor James Gaffigan am Pult. Barrie Kosky führt auch hier Regie. Nach der Vorstellungsserie in Berlin ist die Produktion eingeladen, in Paris, Kopenhagen und Lyon zu gastieren.
Aus der gemeinsamen Freude für die fantastischen Möglichkeiten des Musiktheaters schöpfen wir unsere Kraft. Aus ihr entsteht unser Enthusiasmus und unsere Zuversicht, dass auch die nächste Premiere gelingen möge.
Lassen Sie sich begeistern!
Susanne Moser, Philip Bröking und James Gaffigan
Ko-Intendanz und Generalmusikdirektor
© Jan Windszus Photography
Ab jetzt können Sie durchs Programm stöbern und ab 31. März ihre Lieblingsproduktionen buchen. Geheimtipp: Mit der OpernCard 25 buchen Sie exklusiv schon ab Dienstag, den 24. März, 11 Uhr, online, an der Opernkasse Unter den Linden oder am Kartentelefon!
Spielzeit
2026/27
Das Programm
Von Königen und Göttern, von Hähnen und Pferden, von Liebe und Leid, von Märchen und Magie, von Konserven und Pasteten, von Diven auf Brettern, die die Welt bedeuten, und vieles, vieles mehr.
© Jan Windszus Photography
© Jan Windszus Photography
Symbol darüber
Flughafen Tempelhof / Hangar 4
Columbiadamm 10
12101 Berlin
Mit Lear findet nach Jesus Christ Superstar, Messias und Das Floß der Medusa bereits zum vierten Mal die große Eröffnungsproduktion der Komischen Oper Berlin im Flughafen Tempelhof statt. Zwischen 1936 und 1941 erbaut, war der Flughafen mit 307.000 Quadratmetern Gebäudefläche und einem Dach, das als Tribüne bis zu 80.000 Zuschauer:innen bei Flugschauen fassen sollte, das damals größte Gebäude der Welt. Diente der Flughafen im Nationalsozialismus noch zur monumentalen Selbstinszenierung, so wurde er in der Nachkriegszeit mit der Luftbrücke zum Symbol für Freiheit. Seit seiner Schließung im Jahr 2008 beherbergen die sieben Hangars u. a. Geflüchtete, Sozialprojekte sowie Kultur- und Sportveranstaltungen.
Premiere
© Jan Windszus Photography
Schillertheater
Bismarckstraße 110
10625 Berlin
Ohne Schillertheater keine Komische Oper Berlin! 1907 eröffnet, beherbergte das Schillertheater ab 1921 die zweite Spielstätte des Preußischen Staatstheaters Berlin. Walter Felsenstein inszenierte hier in den 1930er Jahren unter Intendant Heinrich George. 1944 durch Bomben zerstört, setzten die Künstler:innen des Schillertheaters ihre Arbeit am Hebbel-Theater fort. Dort entstand Felsensteins legendäre Inszenierung von Jacques Offenbachs Pariser Leben – jene Inszenierung, die ihm die Intendanz des ehemaligen Metropol-Theaters in der Behrenstraße einbrachte. Hier gründete er das Haus, das als Wiege des modernen Musiktheaters gilt: die Komische Oper Berlin. Das Schillertheater wurde 1950/51 nach dem Krieg wieder aufgebaut und dient der Komischen Oper Berlin seit der Spielzeit 2023/24 als Spielstätte.
Premieren
Repertoire
Sinfoniekonzerte
Kirill & Friends
© Jan Windszus Photography
Symbol darüber
Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt 2
10117 Berlin
Das Konzerthaus Berlin, entworfen von Karl Friedrich Schinkel, wurde 1821 als Schauspielhaus eröffnet. Hier wurde aber auch Carl Maria von Webers Der Freischütz uraufgeführt und Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie erstmals in Berlin gespielt. Im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, wurde der Bau 1984 wiedereröffnet und ab 1994 als Konzerthaus Berlin bespielt. In der Spielzeit 2026/27 ist das Orchester der Komischen Oper Berlin mit zwei Sinfoniekonzerten im Konzerthaus in Berlin-Mitte zu Gast.
Sinfoniekonzerte
© Jan Windszus Photography
Symbol darüber
... und überall sonst in Berlin!
Raus in die Stadt, rein in die Kieze! Die Komische Oper Berlin ist das Opernhaus für die gesamte Stadtgesellschaft. Schon seit über zehn Jahren rollt der Operndolmuş im Rahmen der Programmschiene Selam Opera vollgepackt mit Musiktheater in die Kieze. Die Musiktheatervermittlung »Jung – für alle!« arbeitet mit Schulen und anderen Einrichtungen zusammen, von Spandau bis Köpenick, von Reinicken- bis Zehlendorf. Halten Sie Augen und Ohren offen, die Komische Oper Berlin ist sicher auch ganz in Ihrer Nähe…
Auf die Tickets, fertig, los!
Am Dienstag, den 24. März 2026, 11 Uhr beginnt für die OpernCard25-Inhaber:innen, Abonnent:innen und Förderkreismitglieder der exklusive Vorverkauf.
Karten können online, telefonisch oder direkt an der Opernkasse (Unter den Linden) gebucht werden – bereits eine Woche vor dem allgemeinen Vorverkaufsstart am 31. März 2026!
Karten können online, telefonisch oder direkt an der Opernkasse (Unter den Linden) gebucht werden – bereits eine Woche vor dem allgemeinen Vorverkaufsstart am 31. März 2026!

