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Kirill & Friends Festival

Legende

Kirill Serebrennikov
Gastspiel
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»Ich werde mich an der Welt mit Liebe rächen.« Sergey Paradjanov

Legende erzählt von der Welt des berühmten Filmregisseurs Sergey Paradjanov, der im Westen bis heute weitgehend unbekannt geblieben ist. Seine Werke, auf die sich unter anderem Lady Gaga bezogen hat, spiegeln die ethnische Vielfalt der Regionen rund um den Kaukasus wider. Seine Filme erwecken deren Geschichten und Legenden zum Leben.

Legende ist nicht nur eine weitere Biografie eines bedeutenden Künstlers. Serebrennikovs Text arbeitet mit Paradjanovs Bildsprache, um seine Welt als Projektion unserer Sehnsüchte darzustellen. Sein poetisches Geflecht erzählt von Welten voller Farben und Bilder sowie von den Kämpfen einzigartiger Menschen und ihrer Kulturen. Es sind zeitlose Geschichten über Freiheit und den Kampf, sie zu erlangen, über Schönheit und den Sieg des Lebens über den Tod.

Sergey Paradjanov, 1924 in Tiflis geboren, wuchs in der Sowjetunion auf und rebellierte als Arthouse-Filmregisseur mit seinem Leben und seiner Kunst gegen Nomenklatura und Unterdrückung. Dafür bezahlte er mit Lagerhaft, Gefängnis und Berufsverbot. »Ein überbordendes und fantastisches Spektakel, das immer wieder mit unglaublichen Bildern überrascht.« [DIE WELT]
nach Motiven aus der Welt von Sergey Paradjanov
Eine Koproduktion von Ruhrtriennale, Thalia Theater Hamburg und Kirill & Friends Company

Nächste Termine und Besetzung

Schillertheater – Großer Saal

Bismarckstraße 110
10625 Berlin
Fr
4. Sep 2026
19:00
Sa
5. Sep 2026
19:00
So
6. Sep 2026
18:00

Magazin

29. April 2025
Der Elviro von Bruno de Sá … ist nicht nur von agilen Koloraturen, sondern wirklich ein Faszinosum, bei dem man sich vorzustellen wagt, wie Kastraten »in echt« geklungen haben mögen… etwas, das man nie im Leben zu hören erwartete. Zum Glück ist die Stimme von de Sá kein Ergebnis einer Verstümmelung, sondern offenbar ein Wunder der Natur und auch der gründlichen Ausbildung. Man kann sich dem Staunen kaum entziehen.
Albrecht Selge, VAN Magazin
Schürzenjagd im Zwischenreich der Seele

#KOBGiovanni
28. April 2025
So farbenfroh wie düster, sphärisch wie turbulent inszeniert… intensiv… kurzweilig, voll Humor aber auch Tiefgang.
Barbara Wiegand, rbb24 inforadio
Kurzweilig und mit Tiefgang: Don Giovanni an der Komischen Oper


#KOBGiovanni
28. April 2025
Hochambitioniert und höchst unterhaltsam
Joachim Lange, concerti
Leben oder Tod – was tut's

#KOBGiovanni
28. April 2024
»Beeindruckend, wie nachhaltig Kirill Serebrennikow die Tiefendimension und die politische Stoßkraft der Macht- und Besitzverhältnisse in Mozarts »Le nozze di Figaro«, die Winkelzüge der Gefühle und des Gelächters, reflektiert und darstellen lässt ... Und wie enthusiastisch ihm das Ensemble der Komischen Oper durch das Comedia-Abenteuer all der Krümmungen und Windungen in Mozarts »Tollem Tag« folgt. Ungeteilt die Zustimmung im Berliner Schillertheater.«

»Le nozze di Figaro« von Wolfgang Amadeus Mozart
Wolfgang Schreiber, Süddeutsche Zeitung
#KOBFigaro
28. April 2024
»Dieses entfesselte Theater funktioniert als Ganzes vor allem, weil Tommaso Barea ein in jeder Hinsicht dunkel attraktiver Figaro ist und Hubert Zapiór sein smart arroganter Gegenspieler als Graf Almaviva. Dass Susanna die Frau ist, die hier eigentlich den größten Durchblick hat, wird von der beherzt frischen Penny Sofroniadou durchweg und darstellerisch beglaubigt. Nadja Mchantaf ist als Contessa längst desillusioniert, was die Dauerhaftigkeit von Liebesglück betrifft. Sie klingt auch melancholisch sanft. ... Am Pult des Orchesters der Komischen Oper sorgt James Gaffigan durchweg für die zupackende Dramatik, die diese szenische Deutung herausfordert, setzt ihr aber auch musikalisches Innehalten entgegen und sichert den Sängern Raum zur Entfaltung.«

»Le nozze di Figaro« von Wolfgang Amadeus Mozart
Joachim Lange, NMZ
#KOBFigaro