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Yin­ka­ Esi Gra­ves

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Yinka Esi Graves ist eine britische Choreografin und Flamenco-Tänzerin. In ihrer Arbeit erforscht sie die Verbindungen zwischen Flamenco und zeitgenössischen Formen, die ihre Wurzeln in der afrikanischen Diaspora haben.

Sie studierte an der Tanzschule Amor de Dios in Madrid und später in Sevilla bei Künstler:innen wie La Lupi, Andrés Marín, Yolanda Heredia und Juana Amaya. Als Flamencotänzerin begleitete sie bekannte Künstler:innen wie Remedios Amaya und Concha Buika. Graves’ jüngere Arbeit mit den Tanzschaffenden und Denkern nora chipaumire und Dr. Ama Wray hat ihre Arbeit weiter geprägt.

Yinkas Co-Kreation Clay mit der Choreografin Asha Thomas (ehemalige Alvin-Ailey-Tänzerin) markiert den Beginn eines eher investigativen und experimentellen Ansatzes in ihrem Schaffen. Sie schöpft auch aus ihrer Zusammenarbeit in Produktionen wie Los Cuerpos Celestes und Origen von Cia Marco Vargas und Chloé Brûlé. Ebenso wie Mailles von Dorothée Munyaneza, mit der sie auf internationalen Festivals gastierte.

Graves’ erstes Solowerk, The Disappearing Act, wurde 2023 auf dem Flamenco-Festival in Nimes (Frankreich) uraufgeführt und ist der Höhepunkt ihrer multidisziplinären Erforschung der Unsichtbarkeit. Im Rahmen der Bienal de Flamenco de Sevilla 2022 präsentierte Yinka The Disappearing Act: On Erasure, einen illustrierten Vortrag, der auf dem theoretischen Korpus des Bühnenstücks basiert.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin