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ty­ron­eis­aac­stuart

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tyroneisaacstuart ist ein interdisziplinärer, konzeptorientierter Künstler, dessen künstlerisch Anfänge im Jazz- und Hip-Hop-Theater liegen. Er wurde von der Tomorrow’s Warriors Jazz Organisation und dem mehrfach preisgekrönten Boy Blue Entertainment ausgebildet. Dort absolvierte er auch einen Bachelor in Jazz-Saxophon. Mit mehr als 12 Jahren professioneller Arbeitserfahrung als Performer in den Bereichen Tanz und Musik ist seine Tanzpraxis zu einer Mischung aus Krump (Street Dance), zeitgenössischem Tanz, visueller Kunst und Jazzmusik geworden.
Tyroneisaacstuart hat mit etablierten Künstlern aus der Hip-Hop-Szene wie Joseph Toonga, Theo Godson und Botis Seva zusammengearbeitet und war mit Boy Blue Entertainment auf nationaler Tournee. Im Bereich des zeitgenössischen Tanzes hat er mit Irene Wernli, der Hofesh Shechter Company und der mehrfach ausgezeichneten Künstlerin nora chipaumire gearbeitet.
Musikalisch arbeitete er mit vielen Künstler:innen zusammen, die heute die Jazz-Szene prägen (Moses Boyd, Theon Cross, Cassie Kinoshi, Mark Kavuma & Kokoroko). Zu seinen Auftragsarbeiten gehören ein abendfüllendes Theaterstück für das Barbican An Earnest Life, ein Duett für Dance Umbrella, Beyond Words und ein internationales Solowerk für das Hayley Matthews Ensemble. Er ist Empfänger des Steve Reid Innovation Award 2019-2020 und 2020 Artist in Residence im Clarence Mews Space.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin