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Isa­bel Le­wis

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Die in Tanz, Philosophie und Literaturkritik ausgebildete Künstlerin und Choreografin Isabel Lewis (geboren 1981 in Santo Domingo, Dominikanische Republik) schafft Werke, die sich einer Klassifizierung widersetzen und Vergnügen, Verbundenheit und Durchlässigkeit bekräftigen. Lewis wendet einen erweiterten Sinn für ihre Choreografien an; sie schafft affektive Körpererfahrungen, die alle Sinne in ihrer kollaborativen Praxis ansprechen. Die Terminologie für viele ihrer Arbeiten sind immersive soziale Situationen, in denen die Dramaturgie des Augenblicks in Echtzeit komponiert wird. Ihre Arbeiten wurden international in Biennalen und Einzelausstellungen sowie bei Musik-, Theater- und Tanzfestivals präsentiert. Sie ist Mitbegründerin von »Bodysnatch«, einer Gemeinschaft von vielfältigen Tänzer:innen und DJs, die zwischen 2011 und 2020 jeden Dienstag im Monarch am Kottbusser Tor auflegten. Lewis ist außerdem Professorin an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und leitet seit 2021 die Klasse für Performative Künste.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin