S'busiso Shozi
Sbusiso Shozi ist ein in Durban geborener Komponist, Theatermacher, Gesangslehrer und Performer. Als Künstler interessiert sich Shozi vor allem dafür, Klänge, Text und den Körper in Bewegung zu erforschen und nutzt Kollaborationen als Mittel zur Entwicklung von Ideen. Durch seine Praxis erforscht er die Ursprünge und Schnittstellen afrikanischer Klänge, Sprache und Kultur auf dem gesamten Kontinent. Im Jahr 2024 vertiefte und präsentierte Shozi seine Methoden weiter im Rahmen einer Residency, die von der Cartier Foundation in Paris veranstaltet wurde.
Shozi hat für Theaterproduktionen wie African Exodus, das kürzlich im Perelman Performing Arts Center in New York aufgeführt wurde, Texte geschrieben, Musik komponiert, die musikalische Leitung übernommen und produziert. Shozi hat außerdem die Musik für Shaka iLembe Staffel 2 und Queendom Staffel 1 (BET-Telenovela) komponiert. Derzeit ist er in Zusammenarbeit mit der Neuköllner Oper und der Komischen Oper Berlin als Komponist und musikalischer Leiter für die neue Kammeroper Selemo beauftragt, die im Februar 2026 an der Komischen Oper Berlin uraufgeführt wird.
Stand: Januar 2026
Shozi hat für Theaterproduktionen wie African Exodus, das kürzlich im Perelman Performing Arts Center in New York aufgeführt wurde, Texte geschrieben, Musik komponiert, die musikalische Leitung übernommen und produziert. Shozi hat außerdem die Musik für Shaka iLembe Staffel 2 und Queendom Staffel 1 (BET-Telenovela) komponiert. Derzeit ist er in Zusammenarbeit mit der Neuköllner Oper und der Komischen Oper Berlin als Komponist und musikalischer Leiter für die neue Kammeroper Selemo beauftragt, die im Februar 2026 an der Komischen Oper Berlin uraufgeführt wird.
Stand: Januar 2026
Magazin
18. September 2026
»Ein weiterer Bühnenakteur ist in dieser außergewöhnlichen Berliner Inszenierung das Orchester: Streicher und Bläser sind sichtbar an einer Seite der Bühne auf einem Podium positioniert, an der gegenüberliegenden Seite befinden sich auf zwei Gerüsten mit jeweils drei Ebenen die Schlaginstrumente. Reimanns seismografisch genaue Ausdeutungen der Stimmungen und Emotionen im Orchester werden somit nicht bloß akustisch als schneidende Gesten, Donnergrollen, Eruptionen, Peitschenhiebe, Zischen und Klagen erlebt, sondern auch visuell. Dirigent Nicholas Carter hält das Orchester der Komischen Oper Berlin von Anfang bis Ende auf Hochspannung. Die Einsätze sind auf den Punkt und reagieren flexibel auf die Sänger. Ein gelungener Saisonstart der Komischen Oper Berlin.«
Ecki Ramón Weber, Concerti, 18.9.2026, Machtgier, Morde, Mafia
Ecki Ramón Weber, Concerti, 18.9.2026, Machtgier, Morde, Mafia
#KOBLear
18. September 2026
Im Untergang gefangen
Ein Gespräch mit Bühnenbildnerin Rebecca Ringst über ihre Ausstattung zu Aribert Reimanns Lear im Hangar und dass sich Weite und Beklemmung keineswegs widersprechen
#KOBLear
17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«
#KOBLear
17. September 2026
Goneril ist, wie alle Frauen, die ich spiele, ein Produkt ihrer Außenwelt. Sie wurde nicht kalt und grausam geboren. Geformt wurde sie durch ein Leben voller emotionaler Vernachlässigung und durch ein tiefes Verlangen danach, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Sie verhält sich wie ein Mann – und dass sie dafür von allen so verabscheut wird, sagt für mich sehr viel aus.
Ihre Kälte und ihre Selbstbeherrschung sind ihre Rüstung. […] Barrie Kosky und ich waren uns beide von Anfang an einig, dass Goneril eine weitaus interessantere Figur ist, als man ihr häufig zugesteht.
Ihre Kälte und ihre Selbstbeherrschung sind ihre Rüstung. […] Barrie Kosky und ich waren uns beide von Anfang an einig, dass Goneril eine weitaus interessantere Figur ist, als man ihr häufig zugesteht.
Rosie Altridge über ihre Rollespiel als Goneril in Barrie Koskys Lear, in: Interview für ioco.de
#KOBLear
