©

Dennis Depta

©
Dennis Depta, 1988 in Cottbus geboren, ist Dramaturg, Performer und Musiker. Mit der Berliner (Musik)-Theatergruppe glanz&krawall sucht er seit 2014 unbekümmert die Konfrontation mit dem Rest der Gesellschaft – von der Hochkultur der Oper bis zur poetischen Verlorenheit eines Alleinunterhalters in der Dorfdisko. Dafür holt er mit Regisseurin Marielle Sterra Formate der Populärkultur wie Wrestling, Circus, Punkkonzerte oder Trabrennen ins Theater und bringen das Theater vermehrt in den Stadtraum, z. B. in Clubs, Strandbäder oder Psychiatrien. Seit 2019 initiieren Depta und Sterra die inklusive Theater- und Musik-Festivalreihe BERLIN is not…, für die Musikacts und Gruppen der Darstellenden Künste gleichermaßen Opern von Richard Wagner & CoKG für ein breites Publikum bearbeiten. Seit der Spielzeit 2025/2026 ist Depta Dramaturg an der Neuköllner Oper. Er ist Gitarrist der Bands SCHROTTI STAR ORCHESTER und KANAL. Depta glaubt, dass Kunst von Wollen und nicht von Können kommt.

Stand: Januar 2026

Magazin

17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear