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Tuyêt Pham

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Tuyêt Pham wurde als Kind vietnamesischer Eltern in Paris geboren und lebt heute in
Berlin. Als Pianistin widmet sie sich vorwiegend der Kammermusik. Neben dem
klassischen Repertoire beschäftigt sie sich mit lateinamerikanischer Musik, jüdischen
Liederabenden, zeitgenössischer Musik, sowie improvisierte Musik. Sie war Mitgründerin der Gruppe Vibratanghissimo (Tango/Jazz), mit der sie über viele Jahre konzertierte. Mit dem Bandoneonisten und Komponisten Helmut Abel gründete sie das Mafalda Ensemble, das sowohl Werke von Helmut Abel als auch tango-inspirierte Musik aufführt.

Tuyêt Pham studierte in Paris und Berlin. Künstlerisch prägend waren für sie insbesondere die Begegnungen und der Unterricht bei Klaus Hellwig, György Sebök, Aribert Reimann und Dietrich Fischer-Dieskau.

Neben ihre Konzerttätigkeit ist Tuyêt Pham eine engagierte Musikpädagogin und
unterrichtet seit vielen Jahren in Berlin.

Stand: Januar 2026

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin