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Neo Muyanga

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Neo Muyanga ist Komponist, Musiker und Installationskünstler.
Seine Praxis bewegt sich zwischen Live-Performance, audiovisueller Ausstellung und wissenschaftlicher Arbeit. Muyanga hat seinen Sitz in Südafrika und tourt regelmäßig weltweit, wobei aktuelle Projekte Opern, Chor- und Instrumentalwerke für Kammermusik und großes Ensemble umfassen. Muyanga schafft Klang- und Bildwerke, die von Archivforschung geprägt sind und oft einen starken Fokus auf Stimme als Vektor haben, der die Gesellschaft formt und transformiert.

Muyanga wurde in Soweto geboren und spiegelt weitgehend seine Verwurzelung in der südafrikanischen Chormusik wider, während er eine Mischung aus anderen Einflüssen zeigt – darunter den italienischen Madrigal, den äthiopischen Mezmur und die Shaabi-Tradition Ägyptens –, die er über drei Jahrzehnte seiner künstlerischen Laufbahn kennengelernt hat.

In dieser Spielzeit präsentiert Muyanga als Impresario des Centre for the Less Good Idea Selemo an der Komischen Oper Berlin.

Stand: Januar 2026

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin