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Michael Inglis

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Michael Inglis’ vielfältige Karriere als Theatermacher hat ihn in verschiedenen kreativen und technischen Rollen an Theaterhäuser rund um den Globus geführt. Er wanderte bereits durch die verschiedensten Genres, von Musicals und zeitgenössischem Zirkus bis hin zu Theater, physischem Theater, Puppenspiel und visuellem Theater.

Seine Kompanie, Emmet Theatre, widmet sich der Schaffung innovativer südafrikanischer Theaterstücke, die kreatives und technisches Wissen verbinden, um bemerkenswerte Theatererlebnisse zu schaffen.

In den letzten drei Jahren ist er regelmäßiger Mitarbeiter am Centre for the Less Good Idea bei verschiedenen Produktionen in Südafrika und im Ausland. Zuvor arbeitete er als Lichtdesigner mit Nhlanhla Mahlangu und S’busiso Shozi an deren Produktion African Exodus während der zehnten Saison des Zentrums in Johannesburg (Südafrika) sowie am Perelman Performing Arts Centre in New York (USA) und präsentiert derzeit Selemo in Zusammenarbeit mit der Komischen Oper Berlin und der Neuköllner Oper als Technischer Direktor und Lichtdesigner.

Stand: Januar 2026

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin