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Agus­tín Gó­mez

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Als meine Band mich nebenbei mal singen hörte, sagten sie mir: Du singst gut! Versuch mal einen unserer Songs zu singen.
Im Ensemble der Komischen Oper Berlin seit 2024

HEIMAT
Rio Gallegos / Argentinien

STUDIUM
Studium der Komposition an der Päpstlichen Katholischen Universität in Buenos Aires
Operngesangsausbildung am Superior Art Institute des Teatro Colón in Buenos Aires
Master im Fach musikalischer Interpretation an der Musikhochschule Reina Sofía Madrid

MEISTERKURSE BEI
Sherill Milnes im Zuge des Savannah VOICE Festivals 2015

PREISE
Sieger des XXV. Concurs Mirna Lacambra
1. Preis beim VII. Wettbewerb für junge Sänger und Instrumentalisten der Asociación Wagneriana in Madrid
Im Gegensatz zu vielen anderen Tenören hatte Agustín Gómez in seiner Kindheit keinen direkten Kontakt zur klassischen Musik. In seiner Familie wurde Musik, wenn überhaupt, nur passiv gehört. Sozialisiert durch die Rockmusik von Charly García, spürte der junge Agustín jedoch, dass er mehr wollte als nur zuzuhören. Anders als der Rest seiner Familie wurde er musikalisch aktiv – sein Interesse galt zunächst dem Klavier.
Mit 14 fragte ihn ein Schulfreund, ob er nicht als Pianist in einer Rockband mitspielen wolle. »Als meine Band mich nebenbei mal singen hörte, sagten sie mir: Du singst gut! Versuch mal einen unserer Songs zu singen.« Gesagt, getan – aber alles andere als leicht: »Bereits nach zwei, drei Songs war meine Stimme komplett weg. Ich wusste nicht, wie man richtig atmet und den Körper beim Singen einsetzt. Ich suchte nach einer Lösung, wie ich nicht mehr heiser sein würde.« Hilfe fand er bei einer Chorleiterin, die ihn in ihren Chor aufnahm – als Bass! Erstmals machte er nun auch Bekanntschaft mit klassischem Repertoire.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin