Cor­ne­lius Hun­ziker

Cornelius Hunziker wurde 1983 in der Schweiz geboren und lebt in Basel. Seit 2012 ist er Beleuchtungsmeister und Lichtdesigner am Theater Basel und leitet seit 2023 die Beleuchtungsabteilung.

Davor war er Lichtgestalter am Theater Neumarkt Zürich, beim Neuen Theater in Dornach und bei freien Produktionen. Er entwarf Lichtdesigns für Inszenierungen von u. a. Viktor Bodó, Susanne Kennedy, Martin Kušej, Antonio Latella, Christoph Marthaler, Sebastian Nübling, Ulrich Rasche, Simon Stone und Philipp Stölzl. Drei Produktionen (Drei Schwestern nach Anton Tschechow, Regie: Simon Stone / Woyzeck von Georg Büchner, Regie: Ulrich Rasche / Tartuffe von Peter Licht nach Molière, Regie: Claudia Bauer) waren beim Berliner Theatertreffen zu Gast. Die Oper Einstein on the Beach von Philip Glass, Regie: Susanne Kennedy wurde zu den Berliner Festspielen eingeladen. Cornelius Hunziker ist Mitbegründer des Labels Sprachhaus M.

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

31. März 2026
»Regisseur Herbert Fritsch hat der barocken Vorlage ein kongenial schillerndes Gewand verpasst. … Das Orchester und George Petrou füllen Händels abwechslungsreiche musikalische Dramaturgie mit kontrastreichem Leben. Und am Ende muss es uns nicht mehr leidtun um die Gefangenen, sondern nun um den törichten König. Dessen Tod scheint genauso sinnlos, wie sein Leben wohl war. So muss Oper.«
Katharina Granzin, taz, 31.03.2026
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen

#KOBBelshazzar
29. März 2026
Händel-Spezialist George Petrou hat für diese Momente der hochgespannten Dramatik ein feines Gespür. Wie da die Sprache knackt, wie der Orchesterklang plötzlich fahl wird, ausbleicht, um dann mit Verve Akzente zu setzen! Das Orchester der Komischen Oper ist aber auch jederzeit zu Trompetenjubel fähig… Wie Petrou schon in der Ouvertüre eine sehr genaue Artikulation findet, Spannungen aufbaut und auflöst, das gehört zu den Höhepunkten des Abends.
Georg Kasch, Die Deutsche Bühne, 29.03.2026
Treppenwitz
#KOBBelshazzar
29. März 2026
»Die Chorsolisten haben große Aufgaben in dieser szenischen Produktion und sie erfüllen sie spielstark. Welcher Opernchor kann schon so wunderbar tänzeln, kollektive Koloraturen vorführen und Grimassen schneiden? Das Oratorium lebt von mächtigen Chören. Hallelujah! ... Sopranistin Soraya Mafi weiß sich im Spannungsfeld zwischen ehrgeiziger Drahtzieherin und besorgter Mutter durchzusetzen. Stimmlich gelingen ihr die mächtigsten und die berührendsten Momente. Für das Mutter-Sohn-Verhältnis hat der Regisseur ein schönes Bild gefunden. Die überlange Schleppe Belshazzars ist das Führungsseil der Mutter. Die Schleppe wird zum Machtinstrument.«
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 29.03.2026
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
#KOBBelshazzar
29. März 2026
»Die Komische Oper zeigt Händels Oratorium »Belshazzar« in Herbert Fritschs Regie als grellbunte Mischung aus Bibelstoff und Klamauk.«
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 29.03.2026
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
#KOBBelshazzar