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Olivia Clarke

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Olivia Clarke, ehemalige Fellow an der English National Opera und Assistenzdirigentin beim City of Birmingham Symphony Orchestra, gab kürzlich ihr Debüt beim Royal Philharmonic Orchestra und National Symphony Orchestra Irland. Clarke dirigierte Produktionen an der English National Opera, beim Glyndebourne Festival, an der Welsh National Opera und Royal Academy of Music London und gastierte an der Royal Ballet and Opera in Covent Garden und der Opéra Orchestre Rouen Normandie. Auf der symphonischen Bühne arbeitete sie mit dem Hallé Orchester, der Philharmonia, der Royal Northern Sinfonia, dem St Endellion Festival, dem Bridges Kammerorchester, dem Britten Sinfonia und dem Sinfonia Viva. Als Dirigierstipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes absolvierte Olivia Clarke eine Ausbildung an der International Conducting Academy Berlin der Universität der Künste Berlin, die sie 2020 abschloss. Bevor sie nach Berlin zog, absolvierte sie außerdem ihren Master in Gesang am Royal Conservatoire of Scotland. Clarke ist Associate des Royal College of Organists und schloss ihren Bachelor in Musik mit einem Orgelstipendium am Queen’s College der University of Oxford ab. Ihre Karriere wird von der Philip Loubser Foundation und der Royal Philharmonic Society unterstützt.

Stand: März 2026

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin