Tamara Viola Kurti

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Tamara Viola Kurti, 1994 in Mainz geboren, absolvierte ihre Berufsausbildung zur Musicaldarstellerin 2022 an der Musical Arts-Academy in Mainz. Seitdem arbeitet Tamara spartenübergreifend sowohl im Opern-/Schauspiel und Musicalfach. 2022 war sie als Tänzerin am Staatstheater Wiesbaden unter anderem in „Die lustige Witwe“, „Tristan und Isolde“ und „Cabaret“ zu sehen. 2023/24 wechselte sie ins Rollenfach und spielte die junge Sandra Cane in „Follies“ - ebenfalls in Wiesbaden -, Romeo im Schauspiel „Romeo und Julia“ am Staatstheater Mainz und brillierte als Velma Kelly in „Chicago“ in Bad Hall.

In Mainz spielt sie zudem seit 2024 die Schneekönigin in der gleichnamigen Kinderoper und verkörpert seit 2025 die Spelunken Jenny in der „Dreigroschenoper“. Aktuell steht Tamara am Theater Freiburg als Angelique in „La Cage aux Folles" auf der Bühne und wirkt dort ebenfalls als Dance Captain der Produktion.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin