Gastsolistin - Sopran
Ambur Braid
Die kanadische Sopranistin Ambur Braid ist bekannt für ihre psychologisch eindringlichen Darstellungen und ihre strahlende Stimmkraft. Sie gehört zu den faszinierendsten Sopranistinnen ihrer Generation. 2026 markiert ein weiteres prägendes Kapitel in Braids Karriere: Beim Festival d’Aix-en-Provence feiert Ambur Braid ihr Debüt als „Die Färberin“ in Barrie Koskys Neuproduktion von Richard Strauss' Die Frau ohne Schatten unter der Leitung von Klaus Mäkelä. Als zwei weitere bedeutende Rollendebüts gelten ihre Auftritte als Katerina Lwowna Ismailowa (Lady Macbeth von Mzensk) in einer neuen Inszenierung von Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin unter der Leitung von James Gaffigan sowie als Bianca in Tobias Kratzers Neuinszenierung von Zemlinskys Eine florentinische Tragödie an der Staatsoper Hamburg unter Karina Canellakis. In ihrer Rolle als
Katerina Lwowna Ismailowa ist Ambur Braid für den Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Darsteller:in Musiktheater nominiert.
HEIMAT
Kanada
STUDIUM
Glenn Gould School des Royal Conservatory of Music in Toronto, San Francisco Conservatory of Music, Ensemble Studio der Canadian Opera Company
Katerina Lwowna Ismailowa ist Ambur Braid für den Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie Darsteller:in Musiktheater nominiert.
HEIMAT
Kanada
STUDIUM
Glenn Gould School des Royal Conservatory of Music in Toronto, San Francisco Conservatory of Music, Ensemble Studio der Canadian Opera Company
WICHTIGE DIRIGENT:INNEN
Alain Altinoglu
Joana Carneiro
Johannes Debus
Titus Engel
Erik Nielsen
WICHTIGE REGISSEURE
Robert Carsen
Barrie Kosky
Simon McBurney
FESTE ENGAGEMENTS
Oper Frankfurt
WICHTIGE PARTIEN ANDERSWO
Salome (Salome, Oper Frankfurt)
Ariadne (Ariadne auf Naxos, Oper Frankfurt)
Helmwiege (Die Walküre, Oper Frankfurt)
Madame Lidoine (Dialogues de Carmélites, Oper Frankfurt)
Königin (Das geheime Königreich, Oper Frankfurt)
Eva (Irrelohe, Opéra National de Lyon)
Stephana (Siberia, Begrenzer Festspiele)
Tosca (Tosca, Calgary Opera)
Königin der Nacht (Die Zauberflöte, English National Opera)
Adele (Die Fledermaus, Canadian Opera Company)
AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
Katerina Lwowna Ismailowa (Lady Macbeth von Mzensk)
Stand: November 2025
Ambur Braid [ist] darstellerisch eine Ausnahmekünstlerin. Jederzeit authentisch zieht sie uns in ihren Bann, fordert zum Miterleben und Mitleiden heraus und lässt niemanden im Publikum teilnahmslos. In dem überwältigenden Farbenreichtum ihres Spiels sind Auflehnung und Verletzlichkeit ebenso nachfühlbar wie die verzweifelte Einsamkeit ihrer Figur.Jury-Begründung DER FAUST
Magazin
18. September 2026
»Ein weiterer Bühnenakteur ist in dieser außergewöhnlichen Berliner Inszenierung das Orchester: Streicher und Bläser sind sichtbar an einer Seite der Bühne auf einem Podium positioniert, an der gegenüberliegenden Seite befinden sich auf zwei Gerüsten mit jeweils drei Ebenen die Schlaginstrumente. Reimanns seismografisch genaue Ausdeutungen der Stimmungen und Emotionen im Orchester werden somit nicht bloß akustisch als schneidende Gesten, Donnergrollen, Eruptionen, Peitschenhiebe, Zischen und Klagen erlebt, sondern auch visuell. Dirigent Nicholas Carter hält das Orchester der Komischen Oper Berlin von Anfang bis Ende auf Hochspannung. Die Einsätze sind auf den Punkt und reagieren flexibel auf die Sänger. Ein gelungener Saisonstart der Komischen Oper Berlin.«
Ecki Ramón Weber, Concerti, 18.9.2026, Machtgier, Morde, Mafia
Ecki Ramón Weber, Concerti, 18.9.2026, Machtgier, Morde, Mafia
#KOBLear
18. September 2026
Im Untergang gefangen
Ein Gespräch mit Bühnenbildnerin Rebecca Ringst über ihre Ausstattung zu Aribert Reimanns Lear im Hangar und dass sich Weite und Beklemmung keineswegs widersprechen
#KOBLear
17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«
#KOBLear
17. September 2026
Goneril ist, wie alle Frauen, die ich spiele, ein Produkt ihrer Außenwelt. Sie wurde nicht kalt und grausam geboren. Geformt wurde sie durch ein Leben voller emotionaler Vernachlässigung und durch ein tiefes Verlangen danach, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Sie verhält sich wie ein Mann – und dass sie dafür von allen so verabscheut wird, sagt für mich sehr viel aus.
Ihre Kälte und ihre Selbstbeherrschung sind ihre Rüstung. […] Barrie Kosky und ich waren uns beide von Anfang an einig, dass Goneril eine weitaus interessantere Figur ist, als man ihr häufig zugesteht.
Ihre Kälte und ihre Selbstbeherrschung sind ihre Rüstung. […] Barrie Kosky und ich waren uns beide von Anfang an einig, dass Goneril eine weitaus interessantere Figur ist, als man ihr häufig zugesteht.
Rosie Altridge über ihre Rollespiel als Goneril in Barrie Koskys Lear, in: Interview für ioco.de
#KOBLear



