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Dirigent

Koen Schoots

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Der ausgewiesene Musical-Spezialist Koen Schoots dirigiert Anatevka an der Komischen Oper Berlin. Zuvor leitete er hier Im Weißen Rößl, Sweeney Todd, West Side Story und wurde 2008 für Kiss me, Kate mit dem Publikumspreis für die beste Berliner Theaterproduktion ausgezeichnet.

In den Niederlanden geboren widmete er sich in den 90er-Jahren u. a. Musical-Produktionen wie Cats in Hamburg und Jekyll & Hyde in Köln. Von 2003 bis 2005 war er Dirigent an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg und gastierte in Halle, Saarbrücken, St. Gallen, Budapest, Wien, Prag sowie in Luxemburg.

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin