Felix Nickel

Felix Nickel wurde 1976 in Hamburg geboren. Seine cellistische Ausbildung erhielt er u. a. bei Bernhard Gmelin (Musikhochschule Hamburg), Hans- Christian Schweiker (Musikhochschule Aachen) und Paul Katz (New England Conservatory, Boston).

Meisterkurse führten ihn zu Begegnungen mit Künstlern wie z. B. Janos Starker, Itzhak Perlman, György Kurtag, Donald Weilerstein und Mitgliedern des Alban Berg- und Cleveland-Quartett.

Von 2000 bis 2008 war Felix Nickel Cellist des Kuss Quartetts, mit dem er 2002 den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs sowie den ersten Preis des internationalen Borciani-Wettbewerb zuerkannt bekam. Das Quartett bestreitet eine intensive Konzerttätigkeit, außer in Europa auch in den USA, Japan und Australien. Es ist regelmäßiger Gast in bedeutenden Sälen wie der Philharmonie Köln, Concertgebouw Amsterdam, Wigmore Hall London sowie auf den großen Festivals, z.B. in Salzburg, Edinburgh und Schwarzenberg (Schubertiade). Neben zahlreichen Rundfunkproduktionen hat das Quartett CD- Aufnahmen für Ars Musici, Oehms Classics und Sony Classical realisiert.

Zusammen mit der Pianistin Maria Ollikainen war Felix Nickel von 2005- 2014 künstlerischer Leiter der „Kammermusiktage Plön“.

Seit Janaur 2009 ist Felix Nickel Solocellist im Orchester der Komischen Oper Berlin. Aushilfstätigkeit in dieser Funktion führten ihn zu Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, den Münchner Philharmonikern sowie dem Rundfunksinfonieorchester Berlin. Er ist Mitglied im Konzerthaus- Quartett.

Solistisch spielte er unter Dirigent:innen wie James Gaffigan, Kristiina Poska und Hermann Bäumer.

Stand: November 2025

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
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#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

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