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Kar­sten Ja­nusch­ke

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Der aus Schleswig-Holstein stammende Dirigent Karsten Januschke studierte zunächst Klavier und Musikwissenschaft in Wien. Sein Dirigierstudium bei Prof. Georg Mark am Konservatorium Wien schloss er mit Auszeichnung ab. Bereits während seines Studiums arbeitete er an der Wiener Staatsoper als Solorepetitor und Dirigent von Kinderopern sowie bei den Bayreuther Festspielen.


An der Oper Frankfurt war Karsten Januschke ab 2008 Solorepetitor und später Kapellmeister. Dort konnte er sich ein umfangreiches und breit gefächertes Repertoire erarbeiten, so etwa Don Carlo, La traviata, Hänsel und Gretel oder Herzog Blaubarts Burg, wobei sich Mozarts Werke bald als besonderer Schwerpunkt herauskristallisierten. Hier machte er sich mit seinen Dirigaten insbesondere der Da-Ponte-Opern als Mozart-Interpret einen Namen.


In jüngerer Vergangenheit debütierte er u.a. am Nationaltheater Prag und am New National Theatre Tokyo (Don Giovanni), an der Bayerischen Staatsoper (Der Diktator/Der zerbrochene Krug), an der Semperoper Dresden (Die Zauberflöte), an der Staatsoper Stuttgart, der Volksoper Wien oder am Staatstheater Darmstadt. Wiedereinladungen führten ihn erneut an die Oper Frankfurt (Neuproduktionen von Lost Highway von Olga Neuwirth und Händels Tamerlano), nach Bregenz (Fidelio) und zur Oper im Steinbruch St. Margarethen (Die Zauberflöte).
An der Komischen Oper Berlin gastiert Karsten Januschke erstmals für die Musikalische Leitung für Die Zauberflöte.

Magazin

9. Dezember 2021
Barrie Kosky ist mit Jacques Offenbachs
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
Tap, tap, tap, quietsch, oops
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBOrpheus-Unterwelt
8. Dezember 2021
Unfassbar virtuos ist der Schauspieler Max Hopp, der als John Styx im Besetzungszettel aufgeführt ist, aber alle Sprechtexte übernimmt, ... das Resultat begeistert nicht nur durch reibungslose Perfektion, sondern durch einen überwältigend surrealen Effekt…. Es liegt beileibe nicht nur an ihm, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreiht – aber zweifellos ist er das Gesicht dieser Aufführung.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 08.12.2021
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
#KOBOrpheus-Unterwelt