Gaye Su Akyol
Die Sängerin, Songwriterin, Komponistin und Produzentin Gaye Su Akyol verbindet die Gegensätze von traditioneller anatolischer Musik, klassischer türkischer Musik, Psychedelia, Surf-Rock und Post-Punk mit ihrem futuristischen Ansatz. Gaye Su Akyol, die 2014 ihr Debütalbum Develerle Yaşıyorum (I Live with Camels) veröffentlichte, definiert ihre Musik als »universell im Konzept, lokal im Geist«.
2016 veröffentlichte sie ihr erstes internationales Album Hologram İmparatorluğu (Hologram Empire) beim deutschen Plattenlabel Glitterbeat und dem in Istanbul ansässigen Label Dunganga Records, das sie zusammen mit Ali Güçlü Şimşek gegründet hat, und erweiterte ihr Publikum mit zahlreichen Konzerten und Festivalauftritten in der Türkei, Europa, Nordamerika, dem Nahen und Fernen Osten. Das Album erhielt begeisterte Kritiken von The New York Times, Pitchfork, The Observer, The Guardian, The Wire und vielen anderen großen Medien. Die Texte und die Musik ihres dritten Albums, İstikrarlı Hayal Hakikattir, das 2018 erschien und das sie als »eine Praxis des Träumens« beschreibt, sind ihre eigenen; wie bei ihren ersten beiden Alben übernahm sie die Rollen des Produzenten in der Produktions-, Arrangement- und Aufnahmephase und des Art Directors in der visuellen Welt.
2016 veröffentlichte sie ihr erstes internationales Album Hologram İmparatorluğu (Hologram Empire) beim deutschen Plattenlabel Glitterbeat und dem in Istanbul ansässigen Label Dunganga Records, das sie zusammen mit Ali Güçlü Şimşek gegründet hat, und erweiterte ihr Publikum mit zahlreichen Konzerten und Festivalauftritten in der Türkei, Europa, Nordamerika, dem Nahen und Fernen Osten. Das Album erhielt begeisterte Kritiken von The New York Times, Pitchfork, The Observer, The Guardian, The Wire und vielen anderen großen Medien. Die Texte und die Musik ihres dritten Albums, İstikrarlı Hayal Hakikattir, das 2018 erschien und das sie als »eine Praxis des Träumens« beschreibt, sind ihre eigenen; wie bei ihren ersten beiden Alben übernahm sie die Rollen des Produzenten in der Produktions-, Arrangement- und Aufnahmephase und des Art Directors in der visuellen Welt.
Mit diesem Album war zum ersten Mal eine türkische Musikerin auf dem Cover von »Songlines«, einem der wichtigsten Musikmagazine Großbritanniens, zu sehen und wurde 2019 mit dem Preis »Best Artist« ausgezeichnet. Mit dem gleichen Album hielt sie sich monatelang auf Platz 1 der Transglobal World Music Chart Europe Liste. Das Album kombiniert ein Trio aus Gitarre, Bass und Schlagzeug mit Percussion und reichhaltiger Instrumentierung, anatolischer Musik und klassischen türkischen Musikskalen mit Subgenres des Rock wie Psychedelic, Surf, Punk und elektronischen Infrastrukturen.
Gaye Su Akyol ist verantwortlich für die Musik und Inszenierung der pop-psychedelischen Space Opera consistent fantasy is reality im Rahmen des Festivals für brandneues Musiktheater an der Komischen Oper Berlin Schall&Rausch.
Magazin
5. Oktober 2026
Holzinger im Hangar!
Die Komische Oper Berlin ist eines der vielfältigsten Häuser der deutschen Opernlandschaft und ich schätze den kollaborativen Arbeitsgeist bereits seit unserer Zusammenarbeit für SANCTA. Spätestens seitdem stand es auf meiner Bucketlist, hier zu inszenieren, und dass ich das nun sogar im Hangar in Tempelhof machen darf, kann ich kaum erwarten!
Florentina Holzinger
Die Spielzeit 2027/28 beginnt mit einer neuen Arbeit von Florentina Holzinger zum Thema Krieg im Hangar4/Flughafen Tempelhof.
Registrieren Sie sich jetzt für den Early-Bird-Rabatt und erhalten Sie ein exklusives Vorkaufsrecht vor dem Start des regulären Ticketverkaufs!
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18. September 2025
Alles ist am Brodeln
Jewgeni Onegin ist eine Oper, in der die großen Gefühle und Leidenschaften unter der Oberfläche köcheln, die inneren Stürme zurückgehalten werden. Und die Musik? Sie erzählt, was die Figuren einander nicht sagen können. Traumwandlerisch präzise hat Pjotr Tschaikowski diese Spannung zwischen Fassade und Innenleben in seine Partitur gegossen, unter den kühlen Worten seiner Figuren tanzt das Orchester. Alles ist am Brodeln, kurz vor dem Ausbruch, aber der kommt meist zu spat. Das ist die eigentliche Tragödie dieses Werks: nicht Schicksal, sondern verpasster Moment. Ein Gespräch über Intimität und Pathos mit Generalmusikdirektor Henrik Nánási Tschaikowskis Jewgeni Onegin.
#KOBOnegin
28. Mai 2025
Modernes Schicksal, verpasste Liebe
Die Geburtsstunde des Musikdramas Jewgeni Onegin fällt auf einen Nachmittag im Mai 1877: Pjotr Iljitsch Tschaikowski sitzt in einem Restaurant, speist und grübelt. Er sucht nach einem Stoff für eine Oper, die es mit George Bizets Carmen aufnehmen kann. Dann hallt eine Empfehlung in seinem Kopf nach. Er läuft zum nächsten Buchladen und verschlingt in einer Nacht den Roman Jewgeni Onegin von Alexander Puschkin. Nicht einmal ein Jahr später schreibt Tschaikowski Operngeschichte mit einem Gegenentwurf zu Wagner und Verdi – still, psychologisch, modern. Seit dem gilt sein gleichnamiges Opern- und Zivilisationsdrama als erstes realistisches Werk über Einsamkeit, Sinnsuche und Liebeserfüllung im Spiel von Sehnsucht und Egoismus.
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin



