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Evgeny Kulagin

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Evgeny Kulagin wurde im Südural, Russland, geboren und machte seinen Abschluss an der Akademie für Kunst und Kultur in Tscheljabinsk. Im Jahr 2002 gründete er zusammen mit Ivan Estegneev die zeitgenössische Tanzkompanie »Dialogue Dance« in Kostroma (Russland), die bald darauf zu einem wichtigen Zentrum des zeitgenössischen Tanzes in Russland wurde. Die Kompanie wurde für ihre Aufführungen dreimal mit dem nationalen Theaterpreis »Golden Mask« ausgezeichnet. Kulagin und sein Team arbeiteten mit bedeutenden Kompanien und Choreografen aus Russland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Österreich und Südafrika zusammen.

Magazin

17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear