Natan Berkowicz

Der in Krakau geborene Natan Berkowicz studierte zunächst an der Staatlichen Hochschule für Film, Fernsehen und Theater »Leon Schiller« in Łódź, bevor er als freischaffender Kinematograf, Videokünstler und Lichtdesigner Engagement an zahlreichen Theaterhäusern erhielt. Berkowicz arbeitete bereits mit Regisseur:innen wie Krystian Plate, Jan Klata, Wiktor Bagiński und Radek Stępień zusammen und schuf Videoinstallationen für Produktionen wie The Trial, La clemenzia di Tito, Roméo et Juliette, Lazarus, Who killed Caspar Hauser und Capri. Außerdem entwickelte Berkowicz im Auftrag des AUKSO-Kammerorchesters der Stadt Tychy ein audiovisuelles Projekt mit 8 Episoden.

Berkowicz’ Arbeit zeichnet sich vor allem durch die kreative Arbeit mit vielschichtiger Bildverschmelzung, generativer Kunst, KI und Collagen aus. Mit diesen Hilfsmitteln erschafft er dunkle, mehrdimensionale Realitäten. An der Komischen Oper Berlin erarbeitet Berkowicz in Zusammenarbeit mit Ewelina Marciniak die Videoinstallationen der Neuproduktion Orlando.

Stand: Mai 2026

Magazin

17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear
17. September 2026
»Die musikalische Leitung hat Nicholas Carter, und der weiß wirklich mit dieser Musik umzugehen an diesem Ort. Großes Orchester, aber es gibt noch mal eine eigene Bühne für das Schlagwerk… Das hat dieser Musik eine treibende, eine energische Kraft gegeben. Mich hat es musikalisch unglaublich mitgerissen… das ist ungeheuer aufregende Musik. Und das hat diesen Abend wirklich getragen, zweieinhalb Stunden lang...

Das Besondere an den Barrie Kosky-Inszenierungen ist, dass er auch schauspielerisch mit den Sängerinnen und Sängern grandios arbeitet. Das Stück könnte unglaublich düster und deprimierend und trist sein. Und das ist es auch. Es ist ein deprimierender Abend, aber Kosky schafft es, da Humor reinzubringen. Er schafft es, groteske Elemente auszuspielen, emotional sehr stark. Musikalisch wie inszenatorisch ein herausragender Abend.«
André Mumot, DLF Kultur – Fazit, 16.09.2026
Oper im Hangar: Barrie Kosky inszeniert Aribert Reimanns »Lear« in Berlin
#KOBLear