Julien Aléonard

Julien Aléonard studierte am Pariser Konservatorium und spezialisierte sich auf Musik- und Tontechnik. Zunächst war er als Toningenieur am Forschungs- und Musikzentrum IRCAM in Paris tätig, begann ab 2015 allerdings freiberuflich zu arbeiten und ist vor allem im Bereich zeitgenössischer Musik, elektroakustischer Produktionen und experimenteller Klangprojekte aktiv. Aléonard gastierte bereits bei zahlreichen Orchestern und Ensembles, darunter das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Orchester der Wiener Staatsoper und das Orchestre National de France. Auch mit Komponist:innen wie Olga Neuwirth, Luca Francesconi und Magnus Lindberg arbeitete er zusammen. Nachdem Aléonard bereits die Uraufführung von Neuwirths Oper Orlando an der Wiener Staatsoper als Klangregisseur betreute, arbeitet er in der Spielzeit 2025/26 an der Komischen Oper Berlin in Zusammenarbeit mit Ewelina Marciniak an der deutschen Erstaufführung von Orlando.

Stand: Mai 2026

Magazin

15. Juni 2026
»Eine Gratwanderung aus nostalgischem Schmelz, schräger Persiflage und melodramatischen Tönen: Axel Ranischs Revue ist eine Umarmung der DDR-Musik, die seinem begeisterten künstlerischen Naturell entspricht. Eine Verklärung ist sie aber nicht. Die Nostalgie, die einen beim Anblick der Sixties-Hotpants des Balletts befällt, die ist kein exklusives DDR-Gefühl, sie ist in dieser abgründigen Retroshow universell.«
Gunda Bartels, Der Tagesspiegel, 15.06.2026
Revue »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«: Die Komische Oper lässt die DDR klingen und klirren

#KOBMokkaHits
15. Juni 2026
»Der Soundtrack der DDR… hinreißend arrangiert, inszeniert und choreografiert. Und die Solisten geben alles, allen voran Gisa Flake und Maria-Danaé Bansen, die schon im »Messeschlager Gisela« brillierten. Aber werden auch die »Mokka-Hits« ein Sommerschlager? Darüber wird nach der Uraufführung noch vor Ort kräftig diskutiert. Aber genau das hatten Ranisch und Benzwi mit ihrer Revue ja im Sinn.«
Peter Zander, Berliner Morgenpost, 15.06.2026
Der Soundtrack der DDR: »Mokka-Hits und Milchbar-Träume«

#KOBMokkaHits