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Julia Kornacka

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Die in Łódź geborene Kostümbildnerin Julia Kornacka studierte Modedesign an der Akademie der Bildenden Künste in ihrer Heimatstadt. Sie war an zahlreichen Theatern in Polen (Nationaltheater Krakau, Nationaltheater Warschau, Teatr Wielki – Polnische Nationaloper in Warschau, Oper Wrocławsa, Teatr Polski in Wrocław) sowie international tätig, u. a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Staatstheater Stuttgart, Thalia Theater Hamburg, theater junge generation Dresden, Theater Freiburg, Theater Dortmund, Komische Oper Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Bayerische Staatsoper München, Residenztheater München, Schauspielhaus Graz, Luzerner Theater, Theater St. Gallen, Bühnen Bern), in Frankreich (Opéra de Lyon, Opéra de Lille) sowie in Spanien (Gran Teatre del Liceu Barcelona).

Sie arbeitete u. a. mit Regisseur:innen wie Ewelina Marciniak, Anna Smolar, Wojtek Klemm, Anna Badora, John Fulljames, Michał Zadara, Barbara Wysocka, Krzysztof Garbaczewski und Monika Strzępka zusammen. 2020 erhielt sie den Thalia Freunde Preis in Memoriam Eva Bonacker sowie den Nachwuchspreis für besondere Leistungen in bühnenkünstlerischer Gestaltung.

Ihr erstes Kostümbild an der Komischen Oper Berlin entstand 2016 für Geschichten aus dem Wiener Wald. In der Spielzeit 2025/26 kehrt sie im Rahmen der Produktion Orlando in der Regie von Ewelina Marciniak zurück.

Stand: Mai 2026

Magazin

17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear
17. September 2026
»Die musikalische Leitung hat Nicholas Carter, und der weiß wirklich mit dieser Musik umzugehen an diesem Ort. Großes Orchester, aber es gibt noch mal eine eigene Bühne für das Schlagwerk… Das hat dieser Musik eine treibende, eine energische Kraft gegeben. Mich hat es musikalisch unglaublich mitgerissen… das ist ungeheuer aufregende Musik. Und das hat diesen Abend wirklich getragen, zweieinhalb Stunden lang...

Das Besondere an den Barrie Kosky-Inszenierungen ist, dass er auch schauspielerisch mit den Sängerinnen und Sängern grandios arbeitet. Das Stück könnte unglaublich düster und deprimierend und trist sein. Und das ist es auch. Es ist ein deprimierender Abend, aber Kosky schafft es, da Humor reinzubringen. Er schafft es, groteske Elemente auszuspielen, emotional sehr stark. Musikalisch wie inszenatorisch ein herausragender Abend.«
André Mumot, DLF Kultur – Fazit, 16.09.2026
Oper im Hangar: Barrie Kosky inszeniert Aribert Reimanns »Lear« in Berlin
#KOBLear