©

Johannes Kalitzke

©
Johannes Kalitzke ist als Dirigent und Komponist von vor allem Neuer Musik international gefragt. Gastdirigate führten ihn u. a. zu den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, den Berliner Festspielen und zur Biennale Venedig. Er dirigiert Ensembles wie das Klangforum Wien, Collegium Novum Zürich und Ensemble Modern, aber auch Sinfonieorchester, so wie die des NDR, SWR, BR und in verschiedensten Opernhäusern.

Besondere Beachtung fand sein Dirigat der Oper Heart Chamber an der Deutschen Oper Berlin (Uraufführung 2019). In der Spielzeit 2025/26 ist er ebenfalls erneut zum Sofia Philharmonic Orchestra nach Bulgarien und zur Slowenischen Philharmonie nach Ljubljana eingeladen. Mit dem Brucknerorchester Linz gastiert er beim Festival Johann Strauss 2025 Wien. Außerdem konzentriert er sich weiterhin auf die Komposition von Orchestermusik für den expressionistischen Stummfilm, wie zuletzt mit der Komposition Hoffmanns Erzählungen für den gleichnamigen Film. Als Komponist erhielt Kalitzke ebenfalls mehrfach Aufträge, u. a. für die Donaueschinger Musiktage und für Ultraschall Berlin.

Magazin

17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear
17. September 2026
»Die musikalische Leitung hat Nicholas Carter, und der weiß wirklich mit dieser Musik umzugehen an diesem Ort. Großes Orchester, aber es gibt noch mal eine eigene Bühne für das Schlagwerk… Das hat dieser Musik eine treibende, eine energische Kraft gegeben. Mich hat es musikalisch unglaublich mitgerissen… das ist ungeheuer aufregende Musik. Und das hat diesen Abend wirklich getragen, zweieinhalb Stunden lang...

Das Besondere an den Barrie Kosky-Inszenierungen ist, dass er auch schauspielerisch mit den Sängerinnen und Sängern grandios arbeitet. Das Stück könnte unglaublich düster und deprimierend und trist sein. Und das ist es auch. Es ist ein deprimierender Abend, aber Kosky schafft es, da Humor reinzubringen. Er schafft es, groteske Elemente auszuspielen, emotional sehr stark. Musikalisch wie inszenatorisch ein herausragender Abend.«
André Mumot, DLF Kultur – Fazit, 16.09.2026
Oper im Hangar: Barrie Kosky inszeniert Aribert Reimanns »Lear« in Berlin
#KOBLear