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Solistin - Sopran

Al­ma Sa­dé

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In dieser Stadt und an diesem Haus möchte ich singen!
Im Ensemble der Komischen Oper
Berlin seit 2014.

HEIMAT
Tel Aviv/Israel

STUDIUM
Mannes College of Music New York
Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein
1. Von welcher Opernfigur hast du am meisten gelernt (und was)?
Ich habe viel von Hodel aus Anatevka gelernt. Sie ist eine Figur, deren Hoffnung unglaublich stark ist, obwohl sie es nicht leicht hat. Ich habe von ihr gelernt, wie wichtig es ist, an Liebe und Freiheit festzuhalten, auch wenn man sich in Zeiten der Unsicherheit befindet. Sie bleibt mir deshalb so nahe, weil sie trotz aller Traditionen den Mut findet, ihre eigenen Wege zu gehen.

2. Was singst du, wenn niemand hinhört?
Am liebsten etwas von den Beatles, Sarah Vaughan oder Rufus Wainwright!

3. Welchen Beruf hättest du heute, wenn du nicht Sängerin geworden wärst?
Entweder Psychotherapeutin, Schriftstellerin oder Apothekerin.

4. Welches Kunsterlebnis hat für dich alles verändert?
Jedes Mal, wenn ich mit Barrie Kosky zusammenarbeite, verändert sich alles!

5. Was machst du nach der Vorstellung?
Nach der Vorstellung gehe ich gern in die Schillerklause nebenan oder direkt zu meinen Kindern nach Hause.

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

9. Dezember 2021
Barrie Kosky ist mit Jacques Offenbachs
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
Tap, tap, tap, quietsch, oops
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBOrpheus-Unterwelt
8. Dezember 2021
Unfassbar virtuos ist der Schauspieler Max Hopp, der als John Styx im Besetzungszettel aufgeführt ist, aber alle Sprechtexte übernimmt, ... das Resultat begeistert nicht nur durch reibungslose Perfektion, sondern durch einen überwältigend surrealen Effekt…. Es liegt beileibe nicht nur an ihm, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreiht – aber zweifellos ist er das Gesicht dieser Aufführung.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 08.12.2021
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
#KOBOrpheus-Unterwelt
2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin