©

Madeleine Boyd

©
Madeleine Boyd studierte Theatre Design am Central Saint Martins College of Art and Design in London. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen die Ausstattung für Macbeth beim Grange Festival in Winchester, die vielbeachtete Uraufführung von Raising Icarus in Birmingham sowie ihr Bühnenbild für La traviata an der Komischen Oper Berlin. Weitere Arbeiten waren die Ausstattung für Carmen (Nikikai Opera Foundation, Tokyo), die Oper Wuthering Heights (Opéra National de Nancy-Lorraine) und die Ausstattung für die Produktion von Bernsteins A Quiet Place (Opera Zuid, Maastricht), welche mit dem Reumert Theaterpreis als beste Opernproduktion 2016 bedacht wurde. Ferner realisierte sie die Ausstattung für Benjamin Brittens Albert Herring am renommierten Festival Maggio Musicale in Florenz sowie die Trilogie der drei Königinnen-Dramen Gaetano Donizettis (Anna Bolena, Maria Stuarda und Roberto Devereux) an der Welsh National Opera. Weitere Arbeiten waren Arthur Schnitzlers Liebelei am Voralberger Landestheater im Rahmen der Bregenzer Festspiele sowie Igor Strawinskys L’Histoire du Soldat. Am Theater und Orchester Heidelberg trat sie erstmalig als Bühnenbildnerin im Rahmen des Festivals Winter in Schwetzingen mit der Produktion Mitridate in der Spielzeit 2017/18 (Regie: Jacopo Spirei) in Erscheinung.

Stand: März 2026

Magazin

17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear
17. September 2026
»Die musikalische Leitung hat Nicholas Carter, und der weiß wirklich mit dieser Musik umzugehen an diesem Ort. Großes Orchester, aber es gibt noch mal eine eigene Bühne für das Schlagwerk… Das hat dieser Musik eine treibende, eine energische Kraft gegeben. Mich hat es musikalisch unglaublich mitgerissen… das ist ungeheuer aufregende Musik. Und das hat diesen Abend wirklich getragen, zweieinhalb Stunden lang...

Das Besondere an den Barrie Kosky-Inszenierungen ist, dass er auch schauspielerisch mit den Sängerinnen und Sängern grandios arbeitet. Das Stück könnte unglaublich düster und deprimierend und trist sein. Und das ist es auch. Es ist ein deprimierender Abend, aber Kosky schafft es, da Humor reinzubringen. Er schafft es, groteske Elemente auszuspielen, emotional sehr stark. Musikalisch wie inszenatorisch ein herausragender Abend.«
André Mumot, DLF Kultur – Fazit, 16.09.2026
Oper im Hangar: Barrie Kosky inszeniert Aribert Reimanns »Lear« in Berlin
#KOBLear