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Olivia Clarke

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Olivia Clarke, ehemalige Fellow an der English National Opera und Assistenzdirigentin beim City of Birmingham Symphony Orchestra, gab kürzlich ihr Debüt beim Royal Philharmonic Orchestra und National Symphony Orchestra Irland. Clarke dirigierte Produktionen an der English National Opera, beim Glyndebourne Festival, an der Welsh National Opera und Royal Academy of Music London und gastierte an der Royal Ballet and Opera in Covent Garden und der Opéra Orchestre Rouen Normandie. Auf der symphonischen Bühne arbeitete sie mit dem Hallé Orchester, der Philharmonia, der Royal Northern Sinfonia, dem St Endellion Festival, dem Bridges Kammerorchester, dem Britten Sinfonia und dem Sinfonia Viva. Als Dirigierstipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes absolvierte Olivia Clarke eine Ausbildung an der International Conducting Academy Berlin der Universität der Künste Berlin, die sie 2020 abschloss. Bevor sie nach Berlin zog, absolvierte sie außerdem ihren Master in Gesang am Royal Conservatoire of Scotland. Clarke ist Associate des Royal College of Organists und schloss ihren Bachelor in Musik mit einem Orgelstipendium am Queen’s College der University of Oxford ab. Ihre Karriere wird von der Philip Loubser Foundation und der Royal Philharmonic Society unterstützt.

Stand: März 2026

Magazin

17. September 2026
»Die musikalische Leitung hat Nicholas Carter, und der weiß wirklich mit dieser Musik umzugehen an diesem Ort. Großes Orchester, aber es gibt noch mal eine eigene Bühne für das Schlagwerk… Das hat dieser Musik eine treibende, eine energische Kraft gegeben. Mich hat es musikalisch unglaublich mitgerissen… das ist ungeheuer aufregende Musik. Und das hat diesen Abend wirklich getragen, zweieinhalb Stunden lang...

Das Besondere an den Barrie Kosky-Inszenierungen ist, dass er auch schauspielerisch mit den Sängerinnen und Sängern grandios arbeitet. Das Stück könnte unglaublich düster und deprimierend und trist sein. Und das ist es auch. Es ist ein deprimierender Abend, aber Kosky schafft es, da Humor reinzubringen. Er schafft es, groteske Elemente auszuspielen, emotional sehr stark. Musikalisch wie inszenatorisch ein herausragender Abend.«
André Mumot, DLF Kultur – Fazit, 16.09.2026
Oper im Hangar: Barrie Kosky inszeniert Aribert Reimanns »Lear« in Berlin
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear