©

Tuyêt Pham

©
Tuyêt Pham wurde als Kind vietnamesischer Eltern in Paris geboren und lebt heute in
Berlin. Als Pianistin widmet sie sich vorwiegend der Kammermusik. Neben dem
klassischen Repertoire beschäftigt sie sich mit lateinamerikanischer Musik, jüdischen
Liederabenden, zeitgenössischer Musik, sowie improvisierte Musik. Sie war Mitgründerin der Gruppe Vibratanghissimo (Tango/Jazz), mit der sie über viele Jahre konzertierte. Mit dem Bandoneonisten und Komponisten Helmut Abel gründete sie das Mafalda Ensemble, das sowohl Werke von Helmut Abel als auch tango-inspirierte Musik aufführt.

Tuyêt Pham studierte in Paris und Berlin. Künstlerisch prägend waren für sie insbesondere die Begegnungen und der Unterricht bei Klaus Hellwig, György Sebök, Aribert Reimann und Dietrich Fischer-Dieskau.

Neben ihre Konzerttätigkeit ist Tuyêt Pham eine engagierte Musikpädagogin und
unterrichtet seit vielen Jahren in Berlin.

Stand: Januar 2026

Magazin

4. September 2026

Archaisches Elementartheater

Mich fasziniert, wie Reimann mit diesen zeitlosen Themen des Stoffs umgeht: eine dysfunktionale heteronormative Familie als Metapher für die ganze Welt, Macht, Machtmissbrauch, Krieg, Wahnsinn. In Lear geht es um enge zwischenmenschliche Beziehungen. Deshalb konzentriere ich mich auf die Körper, die Emotionen, die Stimmen. […] Es wird ein archaisches Elementartheater: konzentriert, ohne Schnickschnack. Der Hangar 4 ist das Bühnenbild. Wenn nur zwei Menschen in Hysterie und voller Angst über diese große Fläche laufen – das alleine ist schon Theater.
#KOBLear
10. Mai 2026
Unserer Touren hinter die Bühne der Komischen Oper Berlin zeigen unseren Gästen, welche Detailliebe hinter jeder Arbeit steckt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen auf unseren Führungen Kultur erst richtig zu schätzen lernen – weil sie sehen, wie viel Herzblut und Überlegung in jedes Detail fließt, wenn aus Darsteller:innen Bühnenfiguren werden. Das liebe ich an meinen Job.