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Michael Inglis

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Michael Inglis’ vielfältige Karriere als Theatermacher hat ihn in verschiedenen kreativen und technischen Rollen an Theaterhäuser rund um den Globus geführt. Er wanderte bereits durch die verschiedensten Genres, von Musicals und zeitgenössischem Zirkus bis hin zu Theater, physischem Theater, Puppenspiel und visuellem Theater.

Seine Kompanie, Emmet Theatre, widmet sich der Schaffung innovativer südafrikanischer Theaterstücke, die kreatives und technisches Wissen verbinden, um bemerkenswerte Theatererlebnisse zu schaffen.

In den letzten drei Jahren ist er regelmäßiger Mitarbeiter am Centre for the Less Good Idea bei verschiedenen Produktionen in Südafrika und im Ausland. Zuvor arbeitete er als Lichtdesigner mit Nhlanhla Mahlangu und S’busiso Shozi an deren Produktion African Exodus während der zehnten Saison des Zentrums in Johannesburg (Südafrika) sowie am Perelman Performing Arts Centre in New York (USA) und präsentiert derzeit Selemo in Zusammenarbeit mit der Komischen Oper Berlin und der Neuköllner Oper als Technischer Direktor und Lichtdesigner.

Stand: Januar 2026

Magazin

4. September 2026

Archaisches Elementartheater

Mich fasziniert, wie Reimann mit diesen zeitlosen Themen des Stoffs umgeht: eine dysfunktionale heteronormative Familie als Metapher für die ganze Welt, Macht, Machtmissbrauch, Krieg, Wahnsinn. In Lear geht es um enge zwischenmenschliche Beziehungen. Deshalb konzentriere ich mich auf die Körper, die Emotionen, die Stimmen. […] Es wird ein archaisches Elementartheater: konzentriert, ohne Schnickschnack. Der Hangar 4 ist das Bühnenbild. Wenn nur zwei Menschen in Hysterie und voller Angst über diese große Fläche laufen – das alleine ist schon Theater.
#KOBLear
10. Mai 2026
Unserer Touren hinter die Bühne der Komischen Oper Berlin zeigen unseren Gästen, welche Detailliebe hinter jeder Arbeit steckt. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Menschen auf unseren Führungen Kultur erst richtig zu schätzen lernen – weil sie sehen, wie viel Herzblut und Überlegung in jedes Detail fließt, wenn aus Darsteller:innen Bühnenfiguren werden. Das liebe ich an meinen Job.