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Sophie Jira

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Sophie Jira, geboren in Wien, verbrachte ihre Jugend auf dem Stehplatz der Oper. Sie studierte Musikwissenschaft an der Universität Wien und widmet sich seitdem schwerpunktmäßig der Operette. Als Dramaturgin gastiert sie regelmäßig an der Volksoper Wien.
Erste berufliche Erfahrungen sammelte sie im Pressebüro der Wiener Staatsoper, der Organisation des Wiener Opernballs, im Wiener Narrenturm sowie in der Sendungsgestaltung beim Kultur-Radiosender Ö1.

Von 2020 bis 2024 war Sophie Jira als Musiktheaterdramaturgin am Theater Altenburg Gera engagiert, wo sie mit Regisseuren wie Achim Freyer, Bernd Mottl und Laurence Dale zusammenarbeitete. Ihre erste abendfüllende Operette Redoute in Reuß (Musik: Olav Kröger), verortet im Fürstentum Reuß-Greiz-Schleiz, wurde 2024 am Theater Gera uraufgeführt. Es folgten weitere Auftragswerke wie das Freilichtspektakel Der Weg des Orpheus (2025).
Sophie Jira ist Stipendiatin der Akademie Musiktheater heute der Deutsche Bank Stiftung in der Sparte Libretto. Ihr Opern-Dreiteiler SONST GUTE NACHT wird 2026 vom Ensemble Modern in Frankfurt am Main uraufgeführt.
Seit der Spielzeit 2024/25 ist Sophie Jira Dramaturgin an der Komischen Oper Berlin.

Stand: Februar 2026

Nächste Termine und Besetzung

Magazin

17. September 2026
»Die musikalische Leitung hat Nicholas Carter, und der weiß wirklich mit dieser Musik umzugehen an diesem Ort. Großes Orchester, aber es gibt noch mal eine eigene Bühne für das Schlagwerk… Das hat dieser Musik eine treibende, eine energische Kraft gegeben. Mich hat es musikalisch unglaublich mitgerissen… das ist ungeheuer aufregende Musik. Und das hat diesen Abend wirklich getragen, zweieinhalb Stunden lang...

Das Besondere an den Barrie Kosky-Inszenierungen ist, dass er auch schauspielerisch mit den Sängerinnen und Sängern grandios arbeitet. Das Stück könnte unglaublich düster und deprimierend und trist sein. Und das ist es auch. Es ist ein deprimierender Abend, aber Kosky schafft es, da Humor reinzubringen. Er schafft es, groteske Elemente auszuspielen, emotional sehr stark. Musikalisch wie inszenatorisch ein herausragender Abend.«
André Mumot, DLF Kultur – Fazit, 16.09.2026
Oper im Hangar: Barrie Kosky inszeniert Aribert Reimanns »Lear« in Berlin
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear