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Alexander Joel

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Alexander Joel ist seit der Spielzeit 2012/2013 regelmäßiger Gastdirigent am Royal Opera House Covent Garden und dirigierte dort seither unter anderem Carmen, La Traviata und La Bohème, Rigoletto und Tosca. Darüber hinaus ist er seit 2001 regelmäßiger Gastdirigent an renommierten Häusern wie der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, der Finnischen Nationaloper, dem damaligen Neuen Nationaltheater in Tokio, dem Den Norske Opera & Ballett, der Opera Ballet Vlaanderen, der Deutschen Oper am Rhein, der Oper Köln, der Hamburgischen Staatsoper, dem Teatro Municipale Santiago de Chile, der Boston Lyric Opera, der Königlichen Oper Stockholm, der Oper Malmö, das Nationaltheater Mannheim, der Welsh National Opera, der English National Opera, dem Opernhaus Zürich, dem Grand Théâtre de Genève, der Volksoper Wien und der Opéra de Marseille. Am Staatstheater Wiesbaden dirigierte er die Premiere vom gesamten Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg.

Magazin

22. Dezember 2025
Auf der Bühne der Komischen Oper ist vor dem Orchester ein schmaler Streifen freigelassen, da singt, spielt und tanzt ein höchst engagiertes Ensemble… Mit Mut zur Wirkung gesungen, flott inszeniert, dass man das »halbszenisch« der Ankündigung fast nicht merkt… Versprochen, man geht mindestens mit einem Ohrwurm raus.
Harald Asel, rbb24 inforadio, 22.12.2025
Nostalgisch und zeitlos: »In Frisco ist der Teufel los« wiederentdeckt

#KOBFrisco
22. Dezember 2025
Regisseur Martin G. Berger sorgt für eine quirlige szenische Umsetzung dieses Klassenkampficals. Unter der Leitung von Kai Tietje musiziert das Orchester der Komischen Oper mitreißend gut gelaunt, über die kleinen Spielfläche wirbelt dazu ein Ensemble, das genrefluide Ensemblemitglieder wie Alma Sadé und Christoph Späth mit genuinen Musicaldarstellern wie Alexander von Hugo und Tobias Joch mixt.

Eine brillante Battle um die Diven-Rolle des Abends liefern sich Sophia Euskirchen und Christoph Marti. Sie als kesse Bardame Virginia, die zupackend pragmatisch den Aufstand gegen Xonga Miller organisiert, er als eben jene Raubtierkapitalistin, deren Verderbtheit hier durchaus etwas Faszinierendes hat. Und doch sind alle im ausverkauften Saal froh, wenn am Ende das Gute siegt.
Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel, 22.12.2025
Operette »In Frisco ist der Teufel los«: Klassenkampf an der Komischen Oper
#KOBFrisco