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Sommer Ul­rick­son

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Sommer Ulrickson, geboren in Kalifornien, studierte dort Theater, Regie und Choreografie. Anschließend erhielt sie das Bundeskanzler-Stipendium, das sie nach Deutschland führte. Sie inszenierte Astor Piazzollas Oper María de Buenos Aires am Theater Regensburg, Richard Schwennickes Wüstinnen an der Neuköllner Oper und The Art of Being Human für den Pierre Boulez Saal in Berlin und das Aldeburgh Festival in Großbritannien. Engagements führten sie u. a. an die Opéra national de Paris, De Nationale Opera in Amsterdam und die Deutsche Oper Berlin. Mit dem Regisseur Claus Guth erarbeitete sie u. a. Doppelgänger in der Park Avenue Armory in New York, Die Sache Makropulos an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, Turandot an der Wiener Staatsoper, Samson beim Festival d’Aix-en-Provence und an der Opéra-Comique in Paris sowie Salome an der Metropolitan Opera New York.

An der Komischen Oper Berlin ist sie als Choreografin für die Rockoper Jesus Christ Superstar engagiert.

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin