Nhlanhla Mahlangu
Nhlanhla Mahlangu ist ein bekannter Sänger, Komponist, Theatermacher, Tänzer und Pädagoge. Geboren im Pholapark Squatter Camp im Südafrika der Apartheid in den späten 1970er Jahren, wurde Mahlangu während des nationalen Ausnahmezustands in den 1980er Jahren eingeschult. Mahlangu erlebte die Konflikte zwischen dem Afrikanischen Nationalkongress, der Inkatha Freedom Party und der »Dritten Kraft« in den 1990er Jahren aus erster Hand. Sein bahnbrechendes Werk Chant ist von diesen Erfahrungen geprägt und inspiriert.
In seinem Werk arbeitet Mahlangu die persönliche und kommunale Geschichte auf und nutzt Kunst und Performance als Mittel zur Heilung. Er ist auch bekannt für seine Verwendung von Isicathamiya – einer musikalischen Performance, die dem Acapella ähnelt, aber in der isiZulu-Tradition von Gesang und Tanz verwurzelt ist – im Bereich des Theaters. Mahlangu hat häufig mit dem Centre for the Less Good Idea zusammengearbeitet und war 2017 bei dessen Debütsaison dabei. Seitdem hat er zahlreiche experimentelle und kollaborative Arbeiten für das Centre konzipiert, inszeniert und aufgeführt.
In seinem Werk arbeitet Mahlangu die persönliche und kommunale Geschichte auf und nutzt Kunst und Performance als Mittel zur Heilung. Er ist auch bekannt für seine Verwendung von Isicathamiya – einer musikalischen Performance, die dem Acapella ähnelt, aber in der isiZulu-Tradition von Gesang und Tanz verwurzelt ist – im Bereich des Theaters. Mahlangu hat häufig mit dem Centre for the Less Good Idea zusammengearbeitet und war 2017 bei dessen Debütsaison dabei. Seitdem hat er zahlreiche experimentelle und kollaborative Arbeiten für das Centre konzipiert, inszeniert und aufgeführt.
Mahlangus produktive Praxis ist geprägt von Hinterfragung, Artikulation, Entwicklung und Forschung. Durch die Zusammenarbeit mit Künstler:innen, Komponist:innen und Performer:innen wie William Kentridge, Angus Gibson, Robyn Orlin, Richard Cock, Gregory Vuyani Maqoma, Sylvia Glasser, Vincent Mantsoe, Jay Pather, James Ngcobo, Victor Ntoni und Hugh Masekela hat er sich einen Namen gemacht.
Mahlangu blickt auf eine mehr als 20 jährige Karriere im Theater- und Tanzbereich zurück und war in ganz Afrika, Nordamerika, Südamerika, Asien und Europa zu sehen.
An der Komischen Oper Berlin gestaltete er einen der drei Playrooms der partizipativen Performance Everybody Now! im Rahmen des Festivals Schall&Rausch.
Nächste Termine und Besetzung
Magazin
16. November 2025
Das Prinzip Salome
Ist Salome eine femme fatale? Ein Vamp? Eine Lolita? Eine die mit den Begierden anderer spielt? Nichts von all dem, sagt Evgeny Titov, das sind alles bloße Projektionen. Sehen muss man in ihr eine Ungeformte, eine Suchende ohne Ziel – bis sie Jochanaan trifft, in dessen Blick sie sich selbst entdeckt und erkennt. Titovs Inszenierung der Oper Salome von Richard Strauss ist keine psychologische Charakterstudie, keine Deutung der dunklen Seite romantischer Liebe. Titov eröffnet einen radikalen Blick auf Salome: Sie ist ein Prinzip, das Liebe als Offenbarung des eigenen Ichs – und noch vielmehr: seiner unheilvollen Abgründe begreift. Regisseur Evgeny Titov im Gespräch über eine Urknalltheorie der Liebe...
#KOBSalome
Interview
22. Dezember 2025
Auf der Bühne der Komischen Oper ist vor dem Orchester ein schmaler Streifen freigelassen, da singt, spielt und tanzt ein höchst engagiertes Ensemble… Mit Mut zur Wirkung gesungen, flott inszeniert, dass man das »halbszenisch« der Ankündigung fast nicht merkt… Versprochen, man geht mindestens mit einem Ohrwurm raus.
Harald Asel, rbb24 inforadio, 22.12.2025
Nostalgisch und zeitlos: »In Frisco ist der Teufel los« wiederentdeckt
Nostalgisch und zeitlos: »In Frisco ist der Teufel los« wiederentdeckt
#KOBFrisco
22. Dezember 2025
Regisseur Martin G. Berger sorgt für eine quirlige szenische Umsetzung dieses Klassenkampficals. Unter der Leitung von Kai Tietje musiziert das Orchester der Komischen Oper mitreißend gut gelaunt, über die kleinen Spielfläche wirbelt dazu ein Ensemble, das genrefluide Ensemblemitglieder wie Alma Sadé und Christoph Späth mit genuinen Musicaldarstellern wie Alexander von Hugo und Tobias Joch mixt.
Eine brillante Battle um die Diven-Rolle des Abends liefern sich Sophia Euskirchen und Christoph Marti. Sie als kesse Bardame Virginia, die zupackend pragmatisch den Aufstand gegen Xonga Miller organisiert, er als eben jene Raubtierkapitalistin, deren Verderbtheit hier durchaus etwas Faszinierendes hat. Und doch sind alle im ausverkauften Saal froh, wenn am Ende das Gute siegt.
Eine brillante Battle um die Diven-Rolle des Abends liefern sich Sophia Euskirchen und Christoph Marti. Sie als kesse Bardame Virginia, die zupackend pragmatisch den Aufstand gegen Xonga Miller organisiert, er als eben jene Raubtierkapitalistin, deren Verderbtheit hier durchaus etwas Faszinierendes hat. Und doch sind alle im ausverkauften Saal froh, wenn am Ende das Gute siegt.
Frederik Hanssen, Der Tagesspiegel, 22.12.2025
Operette »In Frisco ist der Teufel los«: Klassenkampf an der Komischen Oper
Operette »In Frisco ist der Teufel los«: Klassenkampf an der Komischen Oper
#KOBFrisco
22. Dezember 2025
Ein Abend voller Augenzwinkern. Der Klassenkampf ist ein fröhliches Miteinander der Darsteller. Die Inszenierung hat Tempo und Witz… Gekonnt wird das Publikum mehrfach in diese Produktion mit hineingezogen. Sophia Euskirchen durchbricht als Virginia West besonders offensiv die »vierte Wand« und wird als resolute Bardame zur Sympathieträgerin des Abends.
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 22.12.2025
Komische Oper: Der reichste Mann der Welt ist ein Operetten-Bösewicht
Komische Oper: Der reichste Mann der Welt ist ein Operetten-Bösewicht
#KOBFrisco
19. Dezember 2025
Große Bögen, heiße Eisen und der Dauerbrenner »Frisco«
Sibylle Masanetz im Gespräch über das Bühnenwerk ihres Mannes Guido Masanetz und sein erfolgreichste Operette In Frisco ist der Teufel los!
#KOBFrisco
Interview
16. Dezember 2025
West Coast Blues in Ostberlin
Ein musikalischer Ausflug ins kapitalistische Ausland mit In Frisco ist der Teufel los!
#KOBFrisco
Einführung
