Ve­rity Win­gate

NAME
Verity Wingate

HEIMAT
Vereinigtes Königreich

STUDIUM
Gesang an der Guildhall School of Music and Drama und der Royal Academy of Music
Mitglied im Opernstudio der Dutch National Opera

WETTBEWERBE/PREISE
Paul Hamburger Prize, verliehen durch Graham Johnson für ihr Schubertlied, Gewinnerin des Leonard Ingrams Award der Garsington Opera 2018, Stipendiatin des Samling Institute for Young Artists, der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung und des Alvarez Young Artistsʼ Programme

WICHTIGE DIRIGENT:INNEN
Vladimir Jurowski, Franz Welser-Möst, Maurizio Benini, Gianluca Capuano, Masaaki Suzuki, Nicholas Carter, Laurence Cummings, Christian Curnyn

WICHTIGE REGISSEUR:INNEN
Krzysztof Warlikowski, Andreas Homoki, Monique Wagemakers, Netia Jones, Marcel Sijm

ENGAGEMENTS
Bühnen Bern: Titelpartie in Iolante, Staatsoper Hamburg: Micaëla (Carmen), Malmö Opera/Oper Frankfurt: Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro), English National Opera: Mrs. Naidoo (Satyagraha), Nederlandse Reisopera: Mimì (La Bohème), Garsington Opera: Governess (The Turn of the Screw)

AN DER KOMISCHEN OPER BERLIN
2024 Debüt als Gräfin Almaviva in Le nozze di Figaro

Magazin

17. September 2026
»Die musikalische Leitung hat Nicholas Carter, und der weiß wirklich mit dieser Musik umzugehen an diesem Ort. Großes Orchester, aber es gibt noch mal eine eigene Bühne für das Schlagwerk… Das hat dieser Musik eine treibende, eine energische Kraft gegeben. Mich hat es musikalisch unglaublich mitgerissen… das ist ungeheuer aufregende Musik. Und das hat diesen Abend wirklich getragen, zweieinhalb Stunden lang...

Das Besondere an den Barrie Kosky-Inszenierungen ist, dass er auch schauspielerisch mit den Sängerinnen und Sängern grandios arbeitet. Das Stück könnte unglaublich düster und deprimierend und trist sein. Und das ist es auch. Es ist ein deprimierender Abend, aber Kosky schafft es, da Humor reinzubringen. Er schafft es, groteske Elemente auszuspielen, emotional sehr stark. Musikalisch wie inszenatorisch ein herausragender Abend.«
André Mumot, DLF Kultur – Fazit, 16.09.2026
Oper im Hangar: Barrie Kosky inszeniert Aribert Reimanns »Lear« in Berlin
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear