Arnulf Ballhorn
Arnulf Ballhorn ist seit über 25 Jahren Bassist im Orchester der Komischen Oper Berlin und dort auch in kammermusikalische Produktionen und interkulturelle Projekte involviert. Sein Kontrabass-Studium absolvierte er bei Prof. Rainer Zepperitz, dem langjährigen Solo-Bassisten der Berliner Philharmoniker.
Musikalische Vorlieben lassen sich für ihn schwer eingrenzen:
Neben seiner Arbeit im Orchester gehören zeitgenössische Musik und klassische Kammermusik ebenso wie Jazz und Tango und die intensive Arbeit mit dem E-Bass zu seinen musikalischen Grundbedürfnissen. Inspirationen bekam er durch Unterricht bei Bassisten wie Miroslav Vitouš, Gary Willis und Jonas Hellborg, aber auch das Glorvigen-Trio, die Arbeit mit der Schauspielerin und Sängerin Dagmar Manzel und verschiedene Projekte mit dem Vibraphonisten Oli Bott bieten immer neue Herausforderungen. Er spielt regelmäßig auf internationalen Festivals unterschiedlichster Musikrichtungen und betreibt außerdem ein eigenes Label und Studio.
Im Orchester geht sein Engagement über den »normalen« Dienst weit hinaus. Im Team von Selam Opera und besonders für den »Operndolmuş« konnte Arnulf Ballhorn Ideen und Erfahrungen einbringen.
Bei einigen der aufsehenerregenden Festivals der Komischen Oper Berlin der vergangenen Jahre (u. a. den beiden Tango-Festivals und dem Festival Schall und Rausch) sind verschiedene Programmbausteine maßgeblich von ihm gestaltet worden.
Stand: Januar 2026
Musikalische Vorlieben lassen sich für ihn schwer eingrenzen:
Neben seiner Arbeit im Orchester gehören zeitgenössische Musik und klassische Kammermusik ebenso wie Jazz und Tango und die intensive Arbeit mit dem E-Bass zu seinen musikalischen Grundbedürfnissen. Inspirationen bekam er durch Unterricht bei Bassisten wie Miroslav Vitouš, Gary Willis und Jonas Hellborg, aber auch das Glorvigen-Trio, die Arbeit mit der Schauspielerin und Sängerin Dagmar Manzel und verschiedene Projekte mit dem Vibraphonisten Oli Bott bieten immer neue Herausforderungen. Er spielt regelmäßig auf internationalen Festivals unterschiedlichster Musikrichtungen und betreibt außerdem ein eigenes Label und Studio.
Im Orchester geht sein Engagement über den »normalen« Dienst weit hinaus. Im Team von Selam Opera und besonders für den »Operndolmuş« konnte Arnulf Ballhorn Ideen und Erfahrungen einbringen.
Bei einigen der aufsehenerregenden Festivals der Komischen Oper Berlin der vergangenen Jahre (u. a. den beiden Tango-Festivals und dem Festival Schall und Rausch) sind verschiedene Programmbausteine maßgeblich von ihm gestaltet worden.
Stand: Januar 2026
Magazin
29. April 2026
Ich finde spannend, wie Olga Neuwirth die vielen Facetten der Hauptfigur Orlando zum Ausdruck bringt. Wie vielseitig sie für die Stimme schreibt und wie sie Elektronik einsetzt. Sie bringt klanglich unterschiedliche Epochen zusammen: Renaissance, Barock, Pop, Rock, Noise, Experimental. Das ist eine Vielschichtigkeit, die der Figur Orlando entspricht. […] Die Partie ist musikalisch wie ein Kaleidoskop. Es geht um Freiheit, darum, dass Identität ein Prozess ist. Das ist in Orlando zu hören.
Mezzosopranistin Ema Nikolovska über die Neuinszenierung von Olga Neuwirths Oper »Orlando« im Interview zusammen mit Regisseurin Ewelina Marciniak: Siegessäule, Mai 2026: Wann ist das schon möglich auf der Openbühne?
#KOBOrlando
27. April 2026
Im Stimmengewirr der Henker
Josefine Mindus im Gespräch über die Freiheit des Wahnsinns, über Gaslighting als zeitloses Sujet und das Privileg perfekter Partituren
Ophelia singt nicht von sich. Sie singt, was die anderen über sie gesagt haben – Hamlet, Polonius, Gertrude. Genau das ist die radikale Entscheidung, die Brett Dean in seiner Komposition »And once I played Ophelia« getroffen hat, und genau das ist es, was die schwedische Sopranistin Josefine Mindus an diesem Werk so fasziniert. Sie hat Deans Ophelia bereits mit Streichquartett gesungen; nun singt sie es in der Orchesterfassung – und nennt es, ohne zu zögern, eine perfekte Komposition.
Ophelia singt nicht von sich. Sie singt, was die anderen über sie gesagt haben – Hamlet, Polonius, Gertrude. Genau das ist die radikale Entscheidung, die Brett Dean in seiner Komposition »And once I played Ophelia« getroffen hat, und genau das ist es, was die schwedische Sopranistin Josefine Mindus an diesem Werk so fasziniert. Sie hat Deans Ophelia bereits mit Streichquartett gesungen; nun singt sie es in der Orchesterfassung – und nennt es, ohne zu zögern, eine perfekte Komposition.
#KOBSiKo
Interview
24. April 2026
Alles neu macht der Mai
Über Opferrituale, Theaterskandale und die Frage nach dem Sein oder Nichtsein
#KOBSiKo
Einführung
7. April 2026
Murren, Klagen, Zorn und Trotz
Wie Moor Mother und Pjotr Tschaikowski dem Schicksal begegnen
#KOBSiKo
Einführung
31. März 2026
»Regisseur Herbert Fritsch hat der barocken Vorlage ein kongenial schillerndes Gewand verpasst. … Das Orchester und George Petrou füllen Händels abwechslungsreiche musikalische Dramaturgie mit kontrastreichem Leben. Und am Ende muss es uns nicht mehr leidtun um die Gefangenen, sondern nun um den törichten König. Dessen Tod scheint genauso sinnlos, wie sein Leben wohl war. So muss Oper.«
Katharina Granzin, taz, 31.03.2026
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen
Goldschleppe schlägt Goldkehlchen
#KOBBelshazzar
29. März 2026
»Die Chorsolisten haben große Aufgaben in dieser szenischen Produktion und sie erfüllen sie spielstark. Welcher Opernchor kann schon so wunderbar tänzeln, kollektive Koloraturen vorführen und Grimassen schneiden? Das Oratorium lebt von mächtigen Chören. Hallelujah! ... Sopranistin Soraya Mafi weiß sich im Spannungsfeld zwischen ehrgeiziger Drahtzieherin und besorgter Mutter durchzusetzen. Stimmlich gelingen ihr die mächtigsten und die berührendsten Momente. Für das Mutter-Sohn-Verhältnis hat der Regisseur ein schönes Bild gefunden. Die überlange Schleppe Belshazzars ist das Führungsseil der Mutter. Die Schleppe wird zum Machtinstrument.«
Volker Blech, Berliner Morgenpost, 29.03.2026
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
Komische Oper: Hinter jedem König steht eine ehrgeizige Mutter
#KOBBelshazzar
