Rund­funk­chor Berlin

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Der Rundfunkchor Berlin zählt zu den herausragenden Chören der Welt. Drei Grammy Awards belegen die Qualität seiner CD-Einspielungen. Sein breites Repertoire, ein flexibles, reich nuanciertes Klangbild, makellose Präzision und packende Ansprache machen den Profichor zum Partner bedeutender Orchester und Dirigent:innen, darunter Kirill Petrenko, Daniel Barenboim, Simon Rattle und Yannick Nézet-Séguin. Zum 100-jährigen Bestehen knüpfte er 2025 mit Flying Mozart an seine transdisziplinären Produktionen an, die das klassische Konzertformat aufbrechen und international für Aufsehen sorgten. Dazu gehört die szenische Umsetzung des Brahms-Requiems als human requiem mit Gastspielen u.a. in New York, Hongkong, Paris und Adelaide. Das Projekt LUTHER dancing with the gods mit Wilson reflektierte in einer genre-sprengenden Konzertperformance die Wirkung Luthers auf die Künste und in den Künsten. Der Chor engagiert sich dafür, viele Menschen zum Singen zu bringen: mit dem großen Mitsingkonzert und der Liederbörse für Schulchöre. Das Bildungsprogramm SING! fördert das Singen im Grundschulalltag. Mit der Akademie und Schola sowie der Internationalen Meisterklasse Berlin setzt sich das Ensemble für den professionellen Nachwuchs ein. Seit 2015 steht Gijs Leenaars als Chefdirigent an der Spitze des Ensembles, während Simon Halsey dem Chor als Ehrendirigent verbunden bleibt. Der Rundfunkchor Berlin ist ein Ensemble der Rundfunk Orchester und Chöre gGmbH.

Magazin

9. Dezember 2021
Barrie Kosky ist mit Jacques Offenbachs
»Orpheus in der Unterwelt« zweifellos ein neuer Publikumsrenner gelungen. ... Selten war in einer Vorstellung so viel Kichern und Lachen zu hören.
Tap, tap, tap, quietsch, oops
Volker Blech, Berliner Morgenpost
#KOBOrpheus-Unterwelt
8. Dezember 2021
Unfassbar virtuos ist der Schauspieler Max Hopp, der als John Styx im Besetzungszettel aufgeführt ist, aber alle Sprechtexte übernimmt, ... das Resultat begeistert nicht nur durch reibungslose Perfektion, sondern durch einen überwältigend surrealen Effekt…. Es liegt beileibe nicht nur an ihm, dass sich diese Produktion in die großen Erfolge der Ära Kosky einreiht – aber zweifellos ist er das Gesicht dieser Aufführung.
Peter Uehling, Berliner Zeitung, 08.12.2021
Barrie Koskys »Orpheus in der Unterwelt«: Götter mit Aufmerksamkeitsdefizit
#KOBOrpheus-Unterwelt