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Sommer Ul­rick­son

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Sommer Ulrickson, geboren in Kalifornien, studierte dort Theater, Regie und Choreografie. Anschließend erhielt sie das Bundeskanzler-Stipendium, das sie nach Deutschland führte. Sie inszenierte Astor Piazzollas Oper María de Buenos Aires am Theater Regensburg, Richard Schwennickes Wüstinnen an der Neuköllner Oper und The Art of Being Human für den Pierre Boulez Saal in Berlin und das Aldeburgh Festival in Großbritannien. Engagements führten sie u. a. an die Opéra national de Paris, De Nationale Opera in Amsterdam und die Deutsche Oper Berlin. Mit dem Regisseur Claus Guth erarbeitete sie u. a. Doppelgänger in der Park Avenue Armory in New York, Die Sache Makropulos an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, Turandot an der Wiener Staatsoper, Samson beim Festival d’Aix-en-Provence und an der Opéra-Comique in Paris sowie Salome an der Metropolitan Opera New York.

An der Komischen Oper Berlin ist sie als Choreografin für die Rockoper Jesus Christ Superstar engagiert.

Magazin

17. September 2026
»Eine Lehrstunde in Sachen musiktheatraler Personenregie… Kosky trifft Entscheidungen, die bei allem Überzeitlichen subtil im Hier und Heute ankern. So wird Glosters flüchtiger Sohn Edgar in seiner Verkleidung als Bettler Tom zu einer queeren Figur mit BH und Glitzerhäubchen. Ein wackelig staksendes Menschenwesen, das die um die Macht im Reich streitenden Edmunds, Gonerils (Rosie Aldridge mit dem Leuchtfeuer einer Brünnhilde) und Regans (Nicole Chevaliers Strauss’scher Sahnesopran) wohl einfach zerquetschen könnten. Aber der Countertenor Aryeh Nussbaum Cohen kann nicht nur fragil wie in den erschütternden "Tom friert!"-Rufen, sondern lässt auch schon die Entschlossenheit jenes Edgar durchschimmern, der seinen Halbbruder Edmund (echter Strahletenor: Brenton Ryan) zur Rechenschaft ziehen wird.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
»Ein Ereignis der Extraklasse.«
Janis El-Bira, Nachtkritik, 17.09.2026
Ruf ich nach Todes Rast
#KOBLear
17. September 2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht
Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 17.09.2026
Das ist die Oper, die der Hangar braucht: Die Komische Oper eröffnet ihre Spielzeit mit »Lear«

#KOBLear