©

Pa­olo Fan­tin

©
Paolo Fantin studierte Bühnenbild am Istituto Statale d’Arte in Venedig und der Accademia di Belle Arti di Venezia.

Seit 2005 verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Damiano Michieletto. In dieser Kollaboration entwarf er Bühnenbilder für Produktionen wie La bohème (2012) und Falstaff (2013) bei den Salzburger Festspielen, Il trittico und Idomeneo am Theater an der Wien sowie Un ballo in maschera, Médee und Salome am Teatro alla Scala.

Fantin und Michieletto setzten ihre internationale Karriere mit Debüts an der De Nationale Opera in Amsterdam und an der Royal Opera in London fort; darunter entstand das Bühnenbild zur Uraufführung von Alexander Raskatows Oper Animal Farm an der De Nationale Opera im Jahr 2023.

Für das beste Bühnenbild erhielt Paolo Fantin mehrere Auszeichnungen, darunter den renommierten Premio Franco Abbiati (2011) und den International Opera Award (2017).

Magazin

2. Februar 2016
Koskys Regie ist ein Geniestück ohne Zeigefinger, ohne Besserwisserei, ohne Anklage. Die Wiedergeburt des psychologischen Realismus ohne Desavouierung der Figuren ... Es ist ein ganz selten gewordener poetischer Realismus, mit dem Barrie Kosky und seine fantastische Bühnenbildnerin Rebecca Ringst hier ihren Tschaikowsky aus dem Geiste eines Tschechow oder Tolstoi zu lesen verstehen. … Diese Bildsetzung ist von geradezu filmischer Direktheit (und kommt doch glücklicherweise ganz ohne überflüssige Videosequenzen aus), sie öffnet indes, über die sensibel die Tageszeiten nachzeichnenden Lichtstimmungen immer wieder weite Sehnsuchtsräume. In ihnen kommen kleine Gesten der Figuren endlich wieder zu großer Wirkung – Gesten und Regungen der Solisten wie jenen des Chores, den Kosky in meisterlicher Individualisierung zu aktivieren versteht.
Demut schlägt Dekonstruktion - »Ein Regie-Geniestück: Hausherr Barrie Kosky erfindet den poetischen Realismus neu«
Peter Krause, Concerti.de
#KOBOnegin
2. Februar 2016
Kosky zeigt, was er auch kann: behutsam führen, das Innerste der Figuren ins Äußere der Protagonisten kehren...
Im Dickicht der Gefühle
Julia Kaiser, Berliner Morgenpost
#KOBOnegin
1. Februar 2016
… wie genau Kosky in die Abgründe aller Beteiligten schaut, ist bewundernswert.
Feinnerviges Psychogramm junger Leute
Uwe Friedrich, BR Klassik
#KOBOnegin